Datiert: 1951

Der Sommer ist erkannt …*

Der Sommer ist erkannt,
am End der Glanz,
und unverwandt
ist schon die Traurigkeit gebannt
05 in diesen Kranz
aus Blumen und aus Beeren.

Und willst du den beschweren
mit Süssem noch und noch,
so musst du Last dir mehren:
10 vom Obsthain und den leeren,
entweihten Gärten kommen doch
die Früchte dir zumal aufs Haupt.

Mit Efeu lang der Trunkenheit belaubt
gehst in der Dämmerröte,
15 die dir die Rauschesnacht geraubt,
und irrst vom Schall ertaubt
der wirren Flöte
in Reichtum ächzend durch das Haus.

  • Besonderes:

    2 Durchschläge

  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: pauschal (Konvolut)
  • Fassung: Letzte Fassung
  • gereimt: ja
  • Strophen: ja
  • Schreibzeug: Schreibmaschine
  • Signatur: A-5-c/02_004
  • Seite / Blatt: 01
  • Status Text: Definitiv
  • Priorität: Hoch

Inhalt: 22 Typoskripte zu 21 Gedichten (13 Endfassungen)
Datierung: 1950/51
Textträger: Einzelblätter (A4-Format)
Umfang: 16 Dossiers
Publikation: Gesicht im Mittag (3 Gedichte), Verstreutes (1 Gedicht)
Signatur: A-5-c/02 (Schachtel 34)
Herkunft: Rote Mappe 1951 G

Kommentar: Dossier 16: Sammlung von 6 Gedichten, vermutl. im März / Mai 1950 entstanden; Beschreibung
Wiedergabe: Edierte Texte

Weitere Fassungen

Typoskripte 1951 (alph.)
(Total: 22 )
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