Hier am Altar, der auf der Spitze des Bergs versammelt den Golf und die Inseln,
hängen die goldjubelnden Waffen,
der Helm, der umfing das gebietende Haupt,
mit dem Purpurbusch, der es weithin gekündet,
05 hängt noch im Panzer das Bild des den Heeren hell voreilenden Leibes.
Hier liess er dies, und stieg hinab mit den jubelnderen Waffen, // 164
mit dem höher wallenden Helm, mit dem schmiegsamer, lichteren Panzer,
mit all dem, was als Gabe gelassen die siegenden Pilger der Vorzeit,
stieg er hinab und zog zu tönenderem Sieg
10 fern auf den Wogen der Schilder,
bis er im Rausch der gefallenen Stromstadt versank,
dann aufstieg und wehte als Duft des würzigen Ruhmbaums
zurück an den beraubten, an den geschmückteren Altar.
Die Waffen des Eroberers
- Details
- Konvolut: Notizbuch 1952-54
- Details:
V. 01 Emendation: Bergs, → Bergs
V. 06 Emendation: aber / Hier → Hier - Letzter Druck: Unpubliziert
- Textart: Verse
- Datierung: vollständig
- Fassung: Erste Fassung
- Schreibzeug: Bleistift
- Signatur: C-2-b/05
- Seite / Blatt: 163, 164
- Textverweis: Er bringt seine Rüstung der Göttin auf die Burg …*

Die Waffen des Eroberers
Die er herauftrug Hier
herauf in den Tempel am Altarder
herauf in den Tempel, zum Altar, auf der
Spitze des Bergs versammelt
Spitze des Bergs, überthronend den Golf und
die Inseln,
hängen die goldjubelnden Waffen,
der Helm, der krönte das umfing das gebietende
Haupt,
mit dem Purpurbusch, der es weithin gekündet,
05 hängt der geschmeidige Panzer, der noch abbildet
hängt noch im
hängt nochder Panzer, das
hängt noch im Panzer, der¿ Bildnis des den
Heeren hell vor eilenden
Heeren hell vorhüpfenden¿ Leibes.
Später aber
Hier liess er dies, und stieg hinab mit den jubeln-
deren Waffen, //

mit dem höher wallenden Helm, mit dem
schmiegsamer, lichteren Panzer,
mit all dem, was als Gabe ehmals gelassen
die siegenden Pilger der Vorzeit,
stieg er hinab und zog fern¿ zum tönenderenm
Sieg
fern in? die? Schilder auf ↓Wogen der
10 fern in die Schlacht auf den Schildener, bis er
bis er im (Taum Rausch
bis er im (Taumel der Tänze) der grossen
gefallenen Stromstadt
versank,
dann aufstieg und wehte als Duft des
würzigen Ruhmbaums
zurück an den beraubten, an den geschmückteren
Altar.
9.10.53
Inhalt: 131 Entwürfe zu 121 Gedichten (17 Endfassungen), Motiv-Notizen, 4 Briefe
Datierung: 16.12.1951 – 13.1.1954
Textträger: Rotbraunes Notizbuch, liniert, Bleistift
Umfang: 193 beschriebene Seiten
Publikation: Die verwandelten Schiffe (20 Gedichte), Verstreutes (3 Gedichte)
Signatur: C-2-b/05 (Schachtel 79)
Spätere Stufen: Manuskripte 1952, 1953, 1954, Typoskripte 1952, 1953, 1954
Kommentar: S. 184-195 Motiv-Notizen, von hinten her eingetragen
Wiedergabe: Edierte Texte, Abbildungen, Umschriften