Entstanden: 01. September 1953

Die lagern versteckt in den Büschen, 
vor denen sich fürchtet das Land, 
einmal kommen sie her, 
ziehn sie mit Fackeln zu der einsamen 
05 öden Halle am Strand, 
wo unter der Erde 
glänzt im Flackern mitten 
unter Herzen und Händen, 
im Sturmwind des Meeres bewegten, 
10 das Auge der dunklen 
thronenden Mutter. 
Rückwärts schaut sie den Tag, 
wo sie hertrieb auf dem Schiff // 151 
ohne Steuer und Lenker, 
15 an diesen Strand, 
wo sie, die Wartende, holten 
die Diebe, die Gauner. 
Hier nun thront sie, unter der Erde, 
mitten in Gaben, 
20 goldenen Herzen und Händen, 
die jene ihr brachten, 
der fernher nicht eitel, 
der in ihr dunkel erhelltes 
Haus nach vieler Irrfahrt gekommnen. 

25 Siehe, da steigen die Gaben 
vor den glühenden 
aufglühenden Augenkohlen.

SYNOPSE aller Fassungen:
Infos
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Erste Fassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/05
  • Seite / Blatt: 150, 151