Die Windung des Weges am Berg,
der jäh aufgrünt im Gewitter,
geh eine Zeit ich hinab:
tief das Tal kocht voll Gewölk, worin die
05 wenigen Blitze wühlen zuweilen,
und wo mich die Furcht fasst vor dem nahenden Feuer,
steht mir offen die Höhle,
drinnen der Quell überrauscht
den rauschenden Regen.
Die Windung des Weges am Berg …* (B)
- Details
- Konvolut: Notizbuch 1952-54
- Letzter Druck: Die verwandelten Schiffe 1957
- Textart: Verse
- Datierung: vollständig
- Fassung: Zwischenfassung
- Schreibzeug: Bleistift
- Signatur: C-2-b/05
- Seite / Blatt: 132

B
Die Windung des Weges ging¿
Die Windung des Weges kam¿ ich hinab¿ hinab
am Berg,
der plötzlich jäh aufgrünt im Gewitter,
geh eine Zeit ich hinab:
tief das Tal ist gefüllt
tief das Tal kocht voll Gewölk, worin die
05 wenigen Blitze wühlen zuweilen,
und wo mich die Furcht fasst vor dem
nahenden Feuer,
steht mir offen die Höhle,
drinnen der Quell überrauscht
den rauschenden Regen.
23.6.53
Inhalt: 131 Entwürfe zu 121 Gedichten (17 Endfassungen), Motiv-Notizen, 4 Briefe
Datierung: 16.12.1951 – 13.1.1954
Textträger: Rotbraunes Notizbuch, liniert, Bleistift
Umfang: 193 beschriebene Seiten
Publikation: Die verwandelten Schiffe (20 Gedichte), Verstreutes (3 Gedichte)
Signatur: C-2-b/05 (Schachtel 79)
Spätere Stufen: Manuskripte 1952, 1953, 1954, Typoskripte 1952, 1953, 1954
Kommentar: S. 184-195 Motiv-Notizen, von hinten her eingetragen
Wiedergabe: Edierte Texte, Abbildungen, Umschriften