Wenn der blühende Berg jäh grünt
unterm Gewitter, lass ich das Haus,
da drunten braust das Tal
voll von Gewölk, durchwühlt von wenigen Blitzen.
05 Und wenn ich die Windung des Weges
ging eine Zeit unterm Regen hinab
und fürchte die nahende Flamme:
steht auch schon offen die Höhle,
wo der Brunnen mir überrauscht
10 den rauschenden Regen.
Wenn der blühende Berg jäh grünt …* (A)
- Details
- Konvolut: Notizbuch 1952-54
- Letzter Druck: Die verwandelten Schiffe 1957
- Textart: Verse
- Datierung: vollständig
- Fassung: Erste Fassung
- Schreibzeug: Bleistift
- Signatur: C-2-b/05
- Seite / Blatt: 131

A
Wenn der blühende Berg jäh grünt
unterm Gewitter, lass ich das Haus,
da drüben braust drunten braust das
Tal
voll von Gewölk, durchwühlt von wenigen
Blitzen.
05 Und wenn ich die Windung des Weges
ging eine Zeit unterm Regen hinab
und fürchte die die ninahende
und fürchte die sich nähernde¿ Flamme:
steht auch schon offen die Höhle,
wo der Brunnen mir bei¿ überrauscht
10 den rauschenden Regen.
23.6.53
Inhalt: 131 Entwürfe zu 121 Gedichten (17 Endfassungen), Motiv-Notizen, 4 Briefe
Datierung: 16.12.1951 – 13.1.1954
Textträger: Rotbraunes Notizbuch, liniert, Bleistift
Umfang: 193 beschriebene Seiten
Publikation: Die verwandelten Schiffe (20 Gedichte), Verstreutes (3 Gedichte)
Signatur: C-2-b/05 (Schachtel 79)
Spätere Stufen: Manuskripte 1952, 1953, 1954, Typoskripte 1952, 1953, 1954
Kommentar: S. 184-195 Motiv-Notizen, von hinten her eingetragen
Wiedergabe: Edierte Texte, Abbildungen, Umschriften