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Notizbuch 1950

Inhalt: Notizen, Prosa, 71 Entwürfe zu 54 Gedichten (8 Endfassungen)
Datierung: 7.12.1949 – 10.11.1950
Textträger: Blaues Notizbuch, liniert; Bleistift
Umfang: 144 beschriebene Seiten
Publikation: Gesicht im Mittag (7 Gedichte), Verstreutes (3 Gedichte)
Signatur: C-2-b/03 (Schachtel 79)
Spätere Stufen: Manuskripte 1948-51, Typoskripte 1945-50, 1948-50, Kutter
Kommentar: 9 Texte rhythmische Prosa, 21 reine Prosanotate, 1 Briefentwurf
Wiedergabe: Edierte Texte, Abbildungen, Umschriften (3 private Prosanotate nicht erschlossen)

Ist das heutige nicht …*

( 07. September 1950 )

Ist das heutige nicht,
schmerzlich entrissne Lied,  

jenen früheren gleich,
Liedern der Jugend einst?

05 Jene Ströme nicht mehr 
leuchten hinab die Schlucht, 

auch die finsterste Kluft 
füllend mit Silberstaub, 

tönend, tönend hinein 
10 in den geheimen Ort 

wo den künftigen Gott 
schweigend die Nymphe stillt // 115 

Doch der Weiher ist voll 
hier an dem Fuss des Bergs 

15 reinen Wassers und auch 
trübes Gewässer wird 

rein im lauteren Schoss, 
wo unterm Laub bewahrt 

auch im heissen August 
20 Schattenbesinnung bleibt. 

Wipfellichtung gewährt 
spiegelnden Einfall wohl

heller Wölbung: doch auf 
flammt sie furchtbar im Herbst.

Details
Konvolut: Notizbuch 1950
  • Ist das heutige nicht
  • Details: V. 14 Darunter Variante in Klammern: hier unterm Fuss des Bergs
    V. 24 furchtbar] ev. fruchtbar
  • Besonderes: Zweizeilige Strophen
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Erste Fassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/03
  • Seite / Blatt: 114, 115

Aus dem Gebirge …*

( 11. September 1950 )

Aus dem Gebirge
stürzen Donner heraus
stürzen Bäche unbändigen Tosens,
wirren Lichtes hinab 
05 in die gelassenen Täler 
Immer wieder jedoch 
fahren, bedeutend, 
dass das ewige Licht 
immer noch jenseits 
10 scheint und leuchtet zu innerst; 
(denn uns allen ist das Jenseitige 
innen, o welches Wissen, dass 
uns das eigene Herz 
schon fast verliess, nie uns gehört, 
15 schon dem Ursprung anhängt, der 
ewigen Sonne) 
fahren die Blitze herüber 
von dem Gebirge dort 
her zu der heiligen Höhe; // 117 
20 von den Donnern gefolgt, 
die erschüttern, wahrlich 
Land und Gewässer: 
wie verstummen die Bäche, 
still wie sind sie und dunkel, 
25 lichtlos vor diesem Licht, 
vor diesem Donner,
nur noch Widerschein 
glänzt in ihrem Stieben, 
Widerschein des Strahls, 
30 aus dem unsichtbaren 
fern und zu innerst gewussten 
Licht entsandten Blitzes: 
o wie wirklicher ist, was 
nie das Auge geschaut, 
nur die Seele gewusst, 
nur¿ dem Geiste wahrlich verkündigte Wahrheit.

Details
Konvolut: Notizbuch 1950
  • Aus dem Gebirge
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Erste Fassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/03
  • Seite / Blatt: 116, 117

Ungestillt immer ist …*

( 16. September 1950 )

Ungestillt immer ist
der vergebliche Traum
an der Mark des Gehöfts:
Hundegebell 
05 hält den Wanderer hier 
fest im Geheimnis 
unvollkommner Verwandlung: 
wo das Gebirge 
sendet Wasser herab 
10 ruht der wartende Hirte 
glücklich im Busch: 
nicht aber vermag er 
den Erschreckten 
einzulassen in die Friedung, 
15 dieser Frucht und Vieh 
nährenden Wiesen: 
Immer bedrohen den 
Fremdling die Wächter, // 119 
dass er doch weiter gehe 
20 und auch andern 
Hirten bringe 
Nachricht vom Nahen 
röhrenden Wildes, 
das vor sich her treibt 
25 rasender Wirbelwind.

Details
Konvolut: Notizbuch 1950
  • Noch zu mächtig
  • Details: V. 23 Emendation: Wilbes, → Wildes,
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Erste Fassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/03
  • Seite / Blatt: 118, 119 (oben)

Zu den Gesprächen mit Eberhard Zwirner …*

( 22. September 1950 )

Mit der Reformation kam eine Bewegung ins Rollen, die wohl nicht wieder zur Ruhe kommt und sich immer mehr beschleunigen wird, als bis die Gestalt überhaupt restlos aufgelöst ist, bis zum // 120 Triumph der reinen Innerlichkeit: bis die Welt das Reich des Bösen geworden ist und die Gegenwart Gottes nur noch in bestimmten begrenzten Bezirken geglaubt und erfahren wird.

02 Es gibt wenig Furchtbareres als die Überhebung dieser Spiritualisten, die sich allein Offenbarungsträger glauben, in jeder Gestalt aber den Antichrist vermuten. Der grossen Menge der Unerleuchteten begegnen sie mit der beleidigenden Liebe des Wissenden, der ja auch weiss, dass selbst die Torheit und Bosheit der grossen Mehrzahl von Gott zum Guten gelenkt wird.

03 Eigentümlich: diese Reduktion des Christentums auf einen biblischen // 121 Glauben der Urgemeinde, dieses Ausspielen der Bibel gegen die kirchliche Überlieferung, als ob man nicht die Bibel von der Kirche überliefert bekommen hätte, als ob es ohne Kirche überhaupt noch eine Bibel gäbe. Soll mir das Christentum noch etwas bedeuten, so kann ich doch darunter nur den in der Kirche überlieferten Glauben und die in der Kirche überlieferten sakramentalen Geheimnisse verstehen. Lehne ich diese lebende Autorität ab, so sehe ich nicht ein, warum ich aus dem ganzen Schatz nur ein Stück, die Bibel nämlich, behalten soll. Im Augenblick, wo ich willens bin, mich von jeder sichtbaren Autorität zu abstrahieren, // 122 kann ich auch von der Bibel abstrahieren und mir eine eigene Welt errichten und sie nach eigenem Gutdünken ausstatten; es gibt da genug Mobiliar in den religiösen und philosophischen Überlieferungen aller Erdteile, die dem autonomen Individuum  genau so hochwertig und leuchtend erscheinen können wie die christliche, in die gerade wir nun hineingeboren sind.

04 Aber auf diesem Wege kommt man nirgends hin: der christliche Glaube kann, wenn überhaupt, nur so mich verpflichten, wenn ich ihn von der Kirche, in der der Herr, der menschgewordene Gott, weiterlebt und in den Sakramenten wirkt, gehorsam annehme. Andernfalls, // 123 als blosser Buchglaube, ist er eine Lehre, die nirgends Gestalt gewinnt, beziehungslos über dem Menschlichen schwebt und nur den verpflichtet, der ihn sich intellektuell aneignet. Es handelt sich dann nur noch darum, welches Buch mir am meisten Eindruck macht, wenn ich Christ, Buddhist, Mohammedaner oder Konfuzianer werde.

Details
Konvolut: Notizbuch 1950
  • Besonderes: Text übertitelt: Braunschweig  22.9.50; gleicher Text wieder im Tagebuch, 25.9.1950
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Prosanotat
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Zwischenfassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/03
  • Seite / Blatt: 119 (unten), 120, 121, 122, 123 (oben)

Es spiegelt sich in Teichen Winterhimmel …*

( 28. September 1950 )

Es spiegelt sich in Teichen Winterhimmel,
der steht als Klarheit über dem Gewimmel 
der Kommer und der Geher, dem Gebimmel 
von feilen Glocken aus dem Schlittenhimmel // 124 

05 Die Festen treiben, schneller noch die Losen 
vom Markt zum Wald, wo jene reinen Rosen 
auf ihre Brücken leuchten u. das Tosen 
bestrafen still, die schneeigen Willenlosen. // 125 

Denn ungekränkt von geil gereckten Armen 
10 des Zwischenreichs wo jeden Morgen ohn Erbarmen 
an Neid und Sucht die Sorgen neu erwarmen 
ist Himmel hell und Eisesrose da den freien Willens Armen.

Details
Konvolut: Notizbuch 1950
  • Details: V. 18 Alternativ-Zeile: sind Höhenkraft und Tiefenkräfte da den freien Willens Armen.
  • Besonderes: Wiedergabe letzte Strophe: Alternativ-Variante S. 125
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Erste Fassung, Letzte Fassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/03
  • Seite / Blatt: 123 (unten), 124, 125

Am Morgen

( 05. Oktober 1950 )

Wie ist das Tier verwandelt an dem Morgen,
der diese Nebel endlich trennt:
sobald das grause Kleid im Forst verborgen
eilt es vors neue Firmament. 

05 Vors wieder feste dem, den Grenzenloses 
erschreckte, Höhle heissem Tier, 
das schweifend findet andres ruheloses 
in Wanderers nächtiger Begier. // 127 

Wie diese düstre Frucht mit Stank der Schande 
10 das wurmzerfressne Herz gesteht 
und sühnend Schmetterling entlässt dem Lande 
    sei für die andre gleich erfleht.

Details
Konvolut: Notizbuch 1950
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Erste Fassung, Letzte Fassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/03
  • Seite / Blatt: 126, 127 (oben)

Die Tore dröhnen in die Pfosten …*

( 20. Oktober 1950 )

Die Tore dröhnen in die Pfosten
und durch die geheime Halle, // 128 
die Greise heben das Haupt nicht
auf vom Mahl: o Speise voller Duft und Süsse Gottes, 
05 wenngleich die Säulen wanken, 
heilige Pfeiler der ererbten Ordnung: 
Speise ist mehr als Ordnung, Gott
selbst¿ ist
Brot und Wein, auch in
den fremden Ländern ist er
den Verbannten geheimnis-
voll und wirklich immer da.

Details
Konvolut: Notizbuch 1950
  • Obgleich die Tore dröhnen
  • Besonderes: Verszeilen lösen sich am Ende auf
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Erste Fassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/03
  • Seite / Blatt: 127 (unten), 128

Diese Hülle ist noch vor dem Saal …*

( 20. Oktober 1950 )

Diese Hülle ist noch vor dem Saal
vor dem herrlich vorgestellten Mahl

Details
Konvolut: Notizbuch 1950
  • Fällt die Hülle vor dem Saal
  • Besonderes: 2 fragmentarische Verse (Paarreim)
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Erste Fassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/03
  • Seite / Blatt: 129 (oben)

Nun die Speise den Gästen allen geistig gemundet …*

( 22. Oktober 1950 )

Nun die Speise den Gästen allen geistig gemundet
und der Wein befreit ihren verschlossenen Sinn:
stand der Meister auf und blickte, der König, das Heer an 
wie der Erbe des Volks Grosse zum Treuschwur empfängt: 
05 In dem Brot bin ich euch, entrückt schon, immer zugegen // 130 
nie, solang ihr es esst, seid ihr verlassen beim Mahl. 
Stets erhellt euch der Wein die schwarz verschatteten Tage, 
flammt so oft ihr ihn trinkt, hellere Sonne, mein Blut

Details
Konvolut: Notizbuch 1950
  • Nun die Speise den Gästen allen geistig gemundet
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Erste Fassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/03
  • Seite / Blatt: 129 (unten), 130 (oben)

Die trauerreiche Zeit des trüben Traumes …*

( 24. Oktober 1950 )

Die trauerreiche Zeit des trüben Traumes,
das sinnenlose Spiel von Strom und Nebel:
wie alles ungestaltet
erscheint nur mühsam angedeutet.
05 Und lechzt doch nach Gestalt, nach festem Um- 
riss: sind die Häuser noch so unbestimmt? 
Sind sie nicht viel eh Gespenster: // 131 
abgezogner Schein des einst wahrhaft gewollten Bildes 
Und die Brücke wie eine Lockung zum Sturz ins Leere, 
10 Scheinsteg hinüber den Scheinfluss: 
wie sind doch diese Bilder dünn und fliessend, 
bald täuschender bald schwindend hin ins Wesenlose: 
O, wenn sie gänzlich schwänden, wäre dann auf einmal da 
das Ganze wirklich, der wahre Strom, die Brücke und das Haus 
15 und ohne Furcht ging über Sicherem der Fuss?

Details
Konvolut: Notizbuch 1950
  • Im falschen Spiel von Strom und Nebel
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Erste Fassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/03
  • Seite / Blatt: 130 (unten), 131

Einleitung zum Helblingabend …*

( 25. Oktober 1950 )

Einleitung zum Helblingabend:

01 Dichtung ist Übermittlung einer Schau: die verborgene Realität wird dem Leser oder Hörer mitgeteilt. Da sie Schau und wiederholende Gestaltung der Realität ist, hat sie Existenz – einmal da – ganz unabhängig vom Dichter. Darum die Person des Dichters von durchaus zweitrangiger Bedeutung.

02 Diese Gedichte bedeuten nichts als sie selbst. Ihr Sinn soll in ihnen selber gesucht werden: Es gibt keinen Gegensatz von Form Inhalt, sodass etwa der Inhalt, die Bedeutung hinter der Aussage gesucht werden müsste. Der innere Sinn erscheint in der // 133 Gestalt, der Sprachgestalt des Gedichtes.

03 Es ist vielleicht nicht immer möglich, diese Verse mit einmal Hören ganz aufzunehmen, sie z. B. intellektuell zu realisieren. So muss ich wohl empfehlen, dass man versuche, sich ihnen einfach ganz arglos zu öffnen, das aufzunehmen, was eben eindringt; dieser Weg mag wohl weiter führen, als wenn man sich bemüht, in das Halbdunkel des nicht Einleuchtenden grübelnd vorzudringen. Die Gedichte, als Ganzheit empfangen, beleuchten sich gegenseitig, wenn nicht vollständig, so doch genügend, um ihre tiefste Absicht zu // 134 verraten.

Details
Konvolut: Notizbuch 1950
  • Besonderes: Vgl. dazu das Tagebuch, 26.10.1950:
    Gestern las ich bei Helbling u. Lichtenhahn aus meinen Versen vor: mich ergriff auf einmal die Furcht, ich könnte – sowenig ich doch schreibe, so liederlich wenig ich arbeite – noch immer zu viel schreiben. Zuviel, weil jene Augenblicke, wo ich meinen wahren Standort zu sehen glaube, noch viel seltener sind als die andern, in denen ich mich imstande fühle zu schreiben. Sodass vielleicht der Grossteil meiner Gedichte aus jenem Alltagsbewusstsein herauskommen, für jenes Alltagsbewusstsein zeugen, für das zu zeugen keinesfalls lohnt.
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Prosanotat
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Zwischenfassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/03
  • Seite / Blatt: 132, 133, 134 (oben)

Die Klarheit selber ist verderblich …*

( 27. Oktober 1950 )

Die Klarheit selber ist verderblich, wo die grosse Not sie herstellt als eine Wand, die Finsternis verdecken soll. 

02 Hinter einer dünnen Wand bin ich: es schimmert durch ein Lichtes, das ich nur ahne, nimmermehr erkenne. Das ist meine Krankheit: das Nichterkennen dessen, das ich vorhanden und erkennbar weiss. O Gefängnis ohne Ausgang: Ausgang ins Wort ist da. Doch ist das Wort erlaubt, wenn es nicht Wort der Erkenntnis ist?

03 Ich gehe in einem kleinen Zimmer // 135 stets auf und ab, als ob es keine Tür gäbe, keine Treppe in den Garten hinaus und in ein grosses Land.

Details
Konvolut: Notizbuch 1950
  • Besonderes: Gleicher Text wieder im Tagebuch, 27.10.1950
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Prosanotat
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Zwischenfassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/03
  • Seite / Blatt: 134 (unten), 135 (oben)

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Notizbuch 1950 (alph.)
  • Aber gross ist noch und trotz allem …*

    Aber gross ist noch und trotz...

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  • Aus der gestürzten Schale …* (b*)

    Aus der gestürzten Schale fallen...

  • Aus der gestürzten Schale fällt …* (a*)

    Aus der gestürzten Schale fällt...

  • Aus der gestürzten Schale rinnen letzte glühende …* (c*)

    Aus der gestürzten Schale rinnen...

  • Aus der gestürzten Schale rinnen Tropfen, glühend …* (d*)

    Aus der gestürzten Schale rinnen...

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    Aus der Woge der Trübnis stets...

  • Ausgegossne Fülle mitten in Markts Gepränge …* (b*)

    Ausgegossne Fülle mitten in...

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    Das heraufstieg in den Wald an...

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  • Dem Gänger auf der Hügelstrasse sind …* (b*)

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    Der Schlummer, der in der Tiefe...

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    Der sich losriss, Gefangner der...

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    O fürchterliche Glorie

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    O Gang an Firmamenten und auf...

  • Ob auch die Höhen betrübt der grauliche Nebel …* (b*)

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  • Ruf frei über der Öde …*

    Ruf frei über der Öde, Wachstum...

  • Schwemmt der Fluss aus hohen kaum gefurchten …*

    Schwemmt der Fluss aus hohen kaum...

  • Sehr verehrter Herr Professor …*

    Sehr verehrter Herr Professor, 01...

  • Sonst dämmert alles augenlos dahin …* (b*)

    Sonst dämmert alles augenlos...

  • Sonst dämmert alles noch erblindet hin …* (a*)

    Sonst dämmert alles noch...

  • Sonst dämmert immer augenlos dahin …* (c*)

    Sonst dämmert immer augenlos die...

  • Spiel ohne Ende, vom Hereinklang genährt …*

    Spiel ohne Ende, vom Hereinklang...

  • Tod, inständiger Bruder hinter die Hügel …*

    Tod, inständiger Bruder hinter...

  • Traumtag, Entfernung aus dem Wirklichen …*

    Traumtag, Entfernung aus dem...

  • Treuer Tag, der mich herübertrug …*

    Treuer Tag, der mich herübertrug...

  • Über die Unwirklichkeit …*

    Über die Unwirklichkeit: die...

  • Und hält der Schiffer …*

    Und hält der Schiffer des Bootes...

  • Und wer der Erde Fährlichkeit entrönne …* (b*)

    Und wer der Erde Fährlichkeit...

  • Ungestillt immer ist …*

    Ungestillt immer ist der...

  • Vergänglich ist auch dieses kaum Enthüllte …*

    Vergänglich ist auch dieses kaum...

  • Vom Westen drängt das Reinere herüber …*

    Vom Westen drängt das Reinere...

  • Walter G. sprach mir gestern von meinen Gedichten …*

    Walter G. sprach mir gestern von...

  • Wanderung des Wissens durch die Pforten …* (a*)

    Wanderung des Wissens durch die...

  • Wäre dieser Strom doch schon erhoben …*

    Wäre dieser Strom doch schon...

  • Was ich jetzt tue …*

    Was ich jetzt tue, das sind alles...

  • Was ist es, das hineinzieht in den Wirbel …*

    Was ist es, das hineinzieht in...

  • Weiter zu Heliopolis …*

    Weiter zu Heliopolis: auffällig das...

  • Wenn du nicht vermagst das Unlenkbare zu lenken …* (a*)

    Wenn du nicht vermagst das...

  • Wenn du nicht vermagst das Unlenkbare zu lenken …* (b*)

    Wenn du nicht vermagst das...

  • Wer der Erde Fährlichkeit entrönne …* (a*)

    Wer der Erde Fährlichkeit...

  • Wesensbild, aus Schwaden, ganz verschlungen …* (a*)

    Wesensbild, aus Schwaden, ganz...

  • Wie das Gespinst des Lichtes, Scheinlichtes …*

    Wie das Gespinst des Lichtes,...

  • Wie steht der Traum im Morgen öde …*

    Wie steht der Traum im Morgen...

  • Willst du dieses Bildnis ganz enthüllen …*

    Willst du dieses Bildnis ganz...

  • Wirrsal der gestrandeten Träume …*

    Wirrsal der gestrandeten Träume,...

  • Zu den Gesprächen mit Eberhard Zwirner …*

    Mit der Reformation kam eine...

  • Zu Heliopolis …*

    Zu Heliopolis: Lucius ist Jünger...

  • Zu schlagen …*

    Zu schlagen an die ehernen...

Notizbuch 1950 (Folge)
  • O fürchterliche Glorie …*

    O fürchterliche Glorie

  • Heliopolis (Forts.) …*

    Heliopolis (Forts.) gibt nur...

  • Walter G. sprach mir gestern von meinen Gedichten …*

    Walter G. sprach mir gestern von...

  • Du stehst so hoch …* (a*)

    Du stehst, so hoch, du reine...

  • Du stehst so hoch …* (b*)

    Du stehst so hoch, o reine Göttin des...

  • Sonst dämmert alles noch erblindet hin …* (a*)

    Sonst dämmert alles noch...

  • Sonst dämmert alles augenlos dahin …* (b*)

    Sonst dämmert alles augenlos...

  • Sonst dämmert immer augenlos dahin …* (c*)

    Sonst dämmert immer augenlos die...

  • Die reine Konzentration …*

    Die reine Konzentration als...

  • Der Gang im Traum ist wachsende Erhellung …*

    Der Gang im Traum ist wachsende...

  • Zu Heliopolis …*

    Zu Heliopolis: Lucius ist Jünger...

  • Weiter zu Heliopolis …*

    Weiter zu Heliopolis: auffällig das...

  • Der Gang im Traum ist stets ein Gang zu Dir …* (a*)

    Der Gang im Traum ist stets ein...

  • In dir ist alles mir zuteil geworden …* (b*)

    In dir ist alles mir zuteil...

  • In dir ist alles mir zuteil geworden …* (c*)

    In dir ist alles mir zuteil...

  • Morgens Wachstum neuerer Gesichte …*

    Morgens Wachstum neuerer Gesichte auf der...

  • Aber gross ist noch und trotz allem …*

    Aber gross ist noch und trotz...

  • Konzentration der gesamten inneren Kraft …*

    Konzentration der gesamten...

  • Traumtag, Entfernung aus dem Wirklichen …*

    Traumtag, Entfernung aus dem...

  • Die Leidenschaft, die völlig dahinreisst …*

    Die Leidenschaft, die völlig...

  • Die Liebe ist Erkennen des Volkommenen im Unvollkommenen …*

    Paris: Die Liebe ist Erkennen des...

  • Aus der Woge der Trübnis stets wieder aufsteigend …*

    Aus der Woge der Trübnis stets...

  • An Hans Noll

    Es kann sich im Gespräch doch...

  • Vom Westen drängt das Reinere herüber …*

    Vom Westen drängt das Reinere...

  • Dieses Dürsten nach den ältsten Quellen …*

    Dieses Dürsten nach den ältsten...

  • Nun ist Trübnis noch hier, die Höhen …* (a*)

    Nun ist Trübnis noch hier, die...

  • Ob auch die Höhen betrübt der grauliche Nebel …* (b*)

    Ob auch die Höhen betrübt der...

  • Und hält der Schiffer …*

    Und hält der Schiffer des Bootes...

  • Wer der Erde Fährlichkeit entrönne …* (a*)

    Wer der Erde Fährlichkeit...

  • Und wer der Erde Fährlichkeit entrönne …* (b*)

    Und wer der Erde Fährlichkeit...

  • Flieht der Tag …*

    Flieht der Tag, der die reine...

  • Die Beziehung zum Vergangenen …*

    Die Beziehung zum Vergangenen: 01...

  • Die Glut, die ich jenseits sehe …*

    Die Glut, die ich jenseits sehe...

  • Dem Gänger auf der Hügelstrasse …* (a*)

    Dem Gänger auf der Hügelstrasse...

  • Dem Gänger auf der Hügelstrasse sind …* (b*)

    Dem Gänger auf der Hügelstrasse...

  • Die ausgegossne Fülle liegt auf dem Teppich …* (a*)

    Die ausgegossne Fülle liegt auf...

  • Ausgegossne Fülle mitten in Markts Gepränge …* (b*)

    Ausgegossne Fülle mitten in...

  • Wanderung des Wissens durch die Pforten …* (a*)

    Wanderung des Wissens durch die...

  • Die Wanderung nach Wissen durch die Pforten …* (b*)

    Die Wanderung nach Wissen durch...

  • Willst du dieses Bildnis ganz enthüllen …*

    Willst du dieses Bildnis ganz...

  • Ruf frei über der Öde …*

    Ruf frei über der Öde, Wachstum...

  • Aus der gestürzten Schale fällt …* (a*)

    Aus der gestürzten Schale fällt...

  • Aus der gestürzten Schale …* (b*)

    Aus der gestürzten Schale fallen...

  • Aus der gestürzten Schale rinnen letzte glühende …* (c*)

    Aus der gestürzten Schale rinnen...

  • Aus der gestürzten Schale rinnen Tropfen, glühend …* (d*)

    Aus der gestürzten Schale rinnen...

  • O der schöne, der noch verständliche Himmel …*

    O der schöne, der noch...

  • Entlassenes Licht, das noch in der Hölle schwebt …*

    Entlassenes Licht, das noch in...

  • Spiel ohne Ende, vom Hereinklang genährt …*

    Spiel ohne Ende, vom Hereinklang...

  • Treuer Tag, der mich herübertrug …*

    Treuer Tag, der mich herübertrug...

  • Wesensbild, aus Schwaden, ganz verschlungen …* (a*)

    Wesensbild, aus Schwaden, ganz...

  • Die Bezeugung rufst du, Wesensbild …* (b*)

    Die Bezeugung rufst du,...

  • Die Bezeugung rufst du, Wesensbild …* (c*)

    Die Bezeugung rufst du,...

  • Fallen in Kaskaden wogend nieder …*

    Fallen in Kaskaden wogend nieder...

  • Tod, inständiger Bruder hinter die Hügel …*

    Tod, inständiger Bruder hinter...

  • Neue Wolke wie ein dunkles Boot …*

    Neue Wolke wie ein dunkles Boot,...

  • Was ist es, das hineinzieht in den Wirbel …*

    Was ist es, das hineinzieht in...

  • Der Vogel fällt, der schwankende vor Licht …*

    Der Vogel fällt, der schwankende...

  • Vergänglich ist auch dieses kaum Enthüllte …*

    Vergänglich ist auch dieses kaum...

  • Das heraufstieg in den Wald …*

    Das heraufstieg in den Wald an...

  • Schwemmt der Fluss aus hohen kaum gefurchten …*

    Schwemmt der Fluss aus hohen kaum...

  • Sehr verehrter Herr Professor …*

    Sehr verehrter Herr Professor, 01...

  • Wie das Gespinst des Lichtes, Scheinlichtes …*

    Wie das Gespinst des Lichtes,...

  • Über die Unwirklichkeit …*

    Über die Unwirklichkeit: die...

  • Wirrsal der gestrandeten Träume …*

    Wirrsal der gestrandeten Träume,...

  • Der sich losriss, Gefangner der Tiefsee …*

    Der sich losriss, Gefangner der...

  • Herzgesang, der aus dem Innern schwirrt …*

    Herzgesang, der aus dem Innern...

  • Der Schlummer, der in der Tiefe heilt …*

    Der Schlummer, der in der Tiefe...

  • Die Gefahr als Rettung vor dem Tod der Seele …*

    Die Gefahr als Rettung vor dem...

  • O Gang an Firmamenten und auf Türmen …*

    O Gang an Firmamenten und auf...

  • Wie steht der Traum im Morgen öde …*

    Wie steht der Traum im Morgen...

  • Wenn du nicht vermagst das Unlenkbare zu lenken …* (a*)

    Wenn du nicht vermagst das...

  • Wenn du nicht vermagst das Unlenkbare zu lenken …* (b*)

    Wenn du nicht vermagst das...

  • Ist das heutige nicht …*

    Ist das heutige nicht,...

  • Aus dem Gebirge …*

    Aus dem Gebirge stürzen Donner...

  • Ungestillt immer ist …*

    Ungestillt immer ist der...

  • Zu den Gesprächen mit Eberhard Zwirner …*

    Mit der Reformation kam eine...

  • Es spiegelt sich in Teichen Winterhimmel …*

    Es spiegelt sich in Teichen...

  • Am Morgen

    Wie ist das Tier verwandelt an...

  • Die Tore dröhnen in die Pfosten …*

    Die Tore dröhnen in die Pfosten...

  • Diese Hülle ist noch vor dem Saal …*

    Diese Hülle ist noch vor dem Saal vor...

  • Nun die Speise den Gästen allen geistig gemundet …*

    Nun die Speise den Gästen allen...

  • Die trauerreiche Zeit des trüben Traumes …*

    Die trauerreiche Zeit des trüben...

  • Einleitung zum Helblingabend …*

    Einleitung zum Helblingabend: 01...

  • Die Klarheit selber ist verderblich …*

    Die Klarheit selber ist...

  • Wäre dieser Strom doch schon erhoben …*

    Wäre dieser Strom doch schon...

  • Die Muschel offen …*

    Die Muschel offen ausgeleert die...

  • Was ich jetzt tue …*

    Was ich jetzt tue, das sind alles...

  • O all der Druck der ungeheuren Atmosphäre …*

    O all der Druck der ungeheuren...

  • Die Notwendigkeiten literarischer Äusserung …*

    Die Notwendigkeiten literarischer Äusserung...

  • Zu schlagen …*

    Zu schlagen an die ehernen...

  • Das Kind allein ist es, das …*

    Das Kind allein ist es, das leben...

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