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Notizbuch 1950

Inhalt: Notizen, Prosa, 71 Entwürfe zu 54 Gedichten (8 Endfassungen)
Datierung: 7.12.1949 – 10.11.1950
Textträger: Blaues Notizbuch, liniert; Bleistift
Umfang: 144 beschriebene Seiten
Publikation: Gesicht im Mittag (7 Gedichte), Verstreutes (3 Gedichte)
Signatur: C-2-b/03 (Schachtel 79)
Spätere Stufen: Manuskripte 1948-51, Typoskripte 1945-50, 1948-50, Kutter
Kommentar: 9 Texte rhythmische Prosa, 21 reine Prosanotate, 1 Briefentwurf
Wiedergabe: Edierte Texte, Abbildungen, Umschriften (3 private Prosanotate nicht erschlossen)

Sehr verehrter Herr Professor …*

( 03. Juni 1950 )

Sehr verehrter Herr Professor,

01 unser Gespräch von gestern liess // 096 mir die Vieldeutigkeit und Mehrseitigkeit jeden Ausdrucks, den man seinem Inneren gibt, neu und fragwürdig erscheinen:

02 wenn in der Arbeit über Sebastian Franck ein zweifellos vorhandenes Misstrauen, eine Distanzierung von ehrwürdigen Formen, die aber dochwohl irgendwie in einem bestimmten Augenblick ihre unbedingte Herrschaft über die Seele verloren hatten, denen sie an einer bestimmten Wendung ihres Weges entfiel, wenn ein solches Misstrauen, eine solche Distanzierung darin sichtbar wurde, so ist mir anderseits seither, in den letzten zwei bis drei Jahren – als einen Wendepunkt möchte ich hier, // 097 wenn es Wendepunkte überhaupt gibt – meine erste Fahrt nach Rom im Frühjahr 1947 bezeichnen – noch bestimmender, verpflichtender klar geworden:

03 dass die grossen Gestalten, in deren Anschauung wir Europäer aufgewachsen und gebildet sind, wohl schlechterdings den einzigen übergreifenden, verbindlichen Wert darstellen, den wir zu vertreten, und darzustellen haben. Und in [in] diesem Zusammenhang erinnere ich mich gern des Wortes von Hofmannsthal, dass die katholische Kirche das einzige grosse Altertum sei, das uns in Europa übrig geblieben ist: in ihr ist die Einheit von Antike und Christentum, in Gestalt und // 098 Innerlichkeit, von Wort und Kunst, mit einem seltenen Glück vollzogen.

04 Insofern und genau insofern würde ich mich katholisch nennen: das mag wenig sein den Eiferern, mir aber, der ich etwas vom Zerstörenden, vom gänzlich Verneinenden der Revolte, des Nihilismus zu ahnen glaube, mir ist diese Entdeckung, die Sicht auf diesen Verlust wertvoll und eigentlich entscheidend.

05 Man muss sich nun fragen, was der dies Erkennende für eine Aufgabe hat: es ist doch wohl die: dass er das Ganze konkret sichtbar zu machen // 099 sucht, dass er die hohe und gültige Gestalt dem Zeitalter, den Empfänglichen und irgendwie Offenen des Zeitalters vermittelt: das wäre mir der Sinn der Dichtung, die Rechtfertigung meiner eigenen dichterischen Versuche.

06 Damit aber kommt zugleich noch ein anderes: das mystische Prinzip der reinen Innerlichkeit, des innerlich gebietenden Gottes, das, was doch das Grosse scheint an der Reformation, das ist immer da. Und es muss da sein, wenn nicht das Leben ersterben, wenn die Gestalt erfüllt und leuchtend bleiben will. Es muss also im Ganzen drin erscheinen, es muss // 100 die Verehrung der Gültigen durchleuchten, ohne sie revolutionär zu sprengen. Und hier liegt die Schwierigkeit, aber auch die Verlockung: dass diese Haltung gelingt, die Verehrung der Gestalt und der innere Gott müssen eins werden. Dies Postulat scheint mir entscheidend. Wie ich es erfülle, weiss ich noch nicht, ich bin am Anfang: aber dass mir diese Mitte zu erreichen, in dies Zentrum vorzudringen gelingt, daran entscheidet sich mir alles, in Leben und Kunst.

Details
Konvolut: Notizbuch 1950
  • Besonderes: Adressat: Prof. Werner Kaegi (Raebers Doktorvater)
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Brief
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Zwischenfassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/03
  • Seite / Blatt: 095 (unten), 096, 097, 098, 099, 100

Wie das Gespinst des Lichtes, Scheinlichtes …*

( 04. Juni 1950 )

Wie das Gespinst des Lichtes, Scheinlichtes wächst und zieht Irrefäden über diese verborgene Flamme, wie diese Stadt wächst, diese künstlichen Häuser über die Wiesen und den Schrei, den reinen Schrei der Grillen und das Rufen des Kuckucks: dieses glücklichern Vogels: der andere Vogel ist verworren und fährt hin und wieder im Netz im Gespinst falschen, verwirrenden Lichtes, Scheinlichtes, das überspinnt die wahre Flamme: die er sucht, der Vogel, jenseits darüber im betäubten Himmel der Nacht, jenseits der Stadt, über den Wiesen im Gesang der Grillen, diesem tönend bergenden Haus: // 102 und die Rufe des Kuckucks sind die lockenden Fenster in den Wald der geöffneten Stille: Wald, wo die Dunkelheit wächst bis nach der Mitte, wo strahlt das wärmende Feuer Rast den Müden und endlich Licht dem Irrschein entflohenen Vogel.

Details
Konvolut: Notizbuch 1950
  • Wirr fährt hin und her der Vogel
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Prosagedicht
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Erste Fassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/03
  • Seite / Blatt: 101, 102 (oben)

Über die Unwirklichkeit …*

( 05. Juni 1950 )

Über die Unwirklichkeit: die Schattenhaftigkeit unserer geistigen Strebungen, soweit sie individuell sind. Was nur das Unsere ist, ist auch das Gefährdetste. Die Religion als die gesicherte Heimstätte des Geistes. Sie überdauert das bloss Individuelle. Gibt ihm jedenfalls // 103 Anteil am Allgemeinen.

Details
Konvolut: Notizbuch 1950
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Prosanotat
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Zwischenfassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/03
  • Seite / Blatt: 102 (unten), 103 (oben)

Wirrsal der gestrandeten Träume …*

( 08. Juni 1950 )

Wirrsal der gestrandeten Träume, die hier gehn und rufen auf der Insel: die schweigt und schön ist im Meer, mitten im Meer; und sie wissen nicht, wo sie gehn. Sie ersehnen das klüftige Gebirg und gehn doch im Garten der Götter, wie in die Verbannung Verschlagne: Ja, ihnen ist der Garten Verbannung: was ist ihnen Duft, wehend her von den blühenden Bäumen, was der Gesang der Zikaden und das hohe Rauschen der Flut: solange begehrt ihr Herz und das Gewaltige will, // 104 solang es nicht weiss vom Glück der reinen Schau: der Ruhe im Einklang des Meers, des Himmels, der lebendigen Quelle, der Ruhe, darin geheim tönt das Ganze:

Denn nach Stillung der Sucht erhellt sie die Liebe zur Insel.

Details
Konvolut: Notizbuch 1950
  • Auf der Insel
  • Letzter Druck: Verstreutes
  • Textart: Prosagedicht
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Erste Fassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/03
  • Seite / Blatt: 103, 104 (oben)

Der sich losriss, Gefangner der Tiefsee …*

( 12. Juni 1950 )

Der sich losriss, Gefangner der Tiefsee, riss sich los und hinauf in die obern Wasser: wie war es da licht, wie war es da licht, nur noch licht endlich, überlicht, das tötete den Gefangnen, den jäh befreiten von den tiefen Wassern des Lebens, die waren sein Leben.

Details
Konvolut: Notizbuch 1950
  • Gefangener der Tiefsee
  • Besonderes: Zum Motiv des Tiefseefisches vgl. Die Lügner sind ehrlich 1960, S. 86
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Prosagedicht
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Erste Fassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/03
  • Seite / Blatt: 104 (unten)

Herzgesang, der aus dem Innern schwirrt …*

( 23. Juni 1950 )

Herzgesang, der aus dem Innern schwirrt
und sanft die Seele aus den Fesseln wirrt,
der wie die Taube auf den Gipfeln girrt: 
wie hätte auch ein reinerer gefunden 
05 das Tor, den wilden Wächter überwunden 
nach ach so vielen kerkerdunklen Stunden? 
Wenn nicht der tiefste Brunnen, aufgespart, 
gesprengt die Schlösser und die Mauern hart, 
aufschiessend Licht und Licht geoffenbart?

Details
Konvolut: Notizbuch 1950
  • Der Herzgesang, der aus dem Innern schwirrt
  • Details: V. 04 Emendation: gefunden, → gefunden
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Erste Fassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/03
  • Seite / Blatt: 105

Der Schlummer, der in der Tiefe heilt …*

( 23. Juni 1950 )

Der Schlummer, der in der Tiefe heilt, 
wie abgeschüttelt ist er, abgefallen, 
so jäh, und aus der Höhle
stehn die Schläfer, die letztem blutigen Kampf 
05 entronnen, auf: wie steht das 
kahle Feld von Blumen überwuchert: 
sie gehn mit Kronen glänzend 
und grösser wird bis an die Küste hin die Prozession.

Details
Konvolut: Notizbuch 1950
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Erste Fassung, Letzte Fassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/03
  • Seite / Blatt: 106 (oben)

Die Gefahr als Rettung vor dem Tod der Seele …*

( 09. Juli 1950 )

Die Gefahr als Rettung vor dem Tod der Seele: als Zerreissen des Vorhangs vor dem Allerheiligsten. Der Blick ins Eigentliche wird in der äussersten Situation wieder gewährt: // 107 Anderseits muss erreicht werden: dass auch in der scheinbaren Sicherheit das Bewusstsein von der Wirklichkeit dessen, was ausserhalb liegt, bewahrt bleibt. Überhaupt: die innere Tiefe muss die stets offene Zisterne bleiben, offen auch und spendend, wenn der Regen ausbleibt. Auf nichts angewiesen sein ist der Anfang eines ganz neuen Lebens, eines Lebens, das ohne fiebrische Erregung dennoch lebt, aus sich selber sich lautlos erneuert.

Details
Konvolut: Notizbuch 1950
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Prosanotat
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Zwischenfassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/03
  • Seite / Blatt: 106 (unten), 107

O Gang an Firmamenten und auf Türmen …*

O Gang an Firmamenten und auf Türmen
bist Sternen nur und Vögeln noch gewährt.

Details
Konvolut: Notizbuch 1950
  • Besonderes: 2zeiliges Fragment
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: fehlt
  • Fassung: Erste Fassung, Letzte Fassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/03
  • Seite / Blatt: 108 (oben)

Wie steht der Traum im Morgen öde …*

( 22. August 1950 )

Wie steht der Traum im Morgen öde, wie Kulisse nur noch da: das Fest ist leer und seine Gäste sind für ihr Lächeln, für die grosse Geste und für das Tragen dieser alten Kleider bezahlt. 

02 So wird denn der, der aufbrach in die Freiheit des Ungewissen, der gefährlichen // 111 Versuche, geneigt sein, hieher zurückzukommen, wenn er, ermüdet, wieder ein Gegebnes sucht, eine begründete Gestalt, wird die Gewänder erneuern und die Posen der Alten: rührender Versuch ist das, doch nicht ohne Sinn und Schönheit: denn unter der Manier brennt die Wunde des Unheilbaren und die Sucht der unstillbaren Frage, Gewand und Pose trägt der, der längst von allem sich entfernt hat, dem nichts mehr gehört und der das Fremde nimmt im heitern Spiel des Weisen, dem alles gut ist, weil er weiss, dass alles doch nicht zureicht, das Unsägliche zu sagen.

Details
Konvolut: Notizbuch 1950
  • Besonderes: Ortsangabe: Venedig
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Prosagedicht
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Erste Fassung, Letzte Fassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/03
  • Seite / Blatt: 110 (unten), 111

Wenn du nicht vermagst das Unlenkbare zu lenken …* (a*)

( 24. August 1950 )

Wenn du nicht vermagst das Unlenkbare zu lenken
so sei dir zur Tröstung stets das Gewitter des Himmels:
sei dir das Toben der Lüfte, Donner und tötende Flamme, 
die die verschlossenen weckt, und sprengt in die starren Gebirge
05 fördernde Stollen 

öffnet wieder Quellen der Heilung, springend 
aus den Sockeln uralt verschollener Bilder: 
so bringt Schrecken Heiliges immer wieder 
Mächtiges wirkend.

Details
Konvolut: Notizbuch 1950
  • Wenn du nicht vermagst
  • Details: V. 05 Strophenzäsur danach unsicher
    V. 06 öffnet] ev. Öffnet
  • Besonderes: Ortsangabe: Basel
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Erste Fassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/03
  • Seite / Blatt: 112

Wenn du nicht vermagst das Unlenkbare zu lenken …* (b*)

( 04. September 1950 )

Wenn du nicht vermagst das Unlenkbare zu lenken,
sei zur Tröstung dir immer das Gewitter des Himmels:
sei dir das Toben der Lüfte, Donner und tötende Flamme 
die die verschlossnen öffnet, weckt die versiegten Quellen 
05 aus den Sockeln uralt verschollener Bilder, so bringt 
Schrecken Heiliges wieder hervor, Mächtiges wirkend.

Details
Konvolut: Notizbuch 1950
  • Wenn du nicht vermagst
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Zwischenfassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: C-2-b/03
  • Seite / Blatt: 113

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Notizbuch 1950 (alph.)
  • Aber gross ist noch und trotz allem …*

    Aber gross ist noch und trotz...

  • Am Morgen

    Wie ist das Tier verwandelt an...

  • An Hans Noll

    Es kann sich im Gespräch doch...

  • Aus dem Gebirge …*

    Aus dem Gebirge stürzen Donner...

  • Aus der gestürzten Schale …* (b*)

    Aus der gestürzten Schale fallen...

  • Aus der gestürzten Schale fällt …* (a*)

    Aus der gestürzten Schale fällt...

  • Aus der gestürzten Schale rinnen letzte glühende …* (c*)

    Aus der gestürzten Schale rinnen...

  • Aus der gestürzten Schale rinnen Tropfen, glühend …* (d*)

    Aus der gestürzten Schale rinnen...

  • Aus der Woge der Trübnis stets wieder aufsteigend …*

    Aus der Woge der Trübnis stets...

  • Ausgegossne Fülle mitten in Markts Gepränge …* (b*)

    Ausgegossne Fülle mitten in...

  • Das heraufstieg in den Wald …*

    Das heraufstieg in den Wald an...

  • Das Kind allein ist es, das …*

    Das Kind allein ist es, das leben...

  • Dem Gänger auf der Hügelstrasse …* (a*)

    Dem Gänger auf der Hügelstrasse...

  • Dem Gänger auf der Hügelstrasse sind …* (b*)

    Dem Gänger auf der Hügelstrasse...

  • Der Gang im Traum ist stets ein Gang zu Dir …* (a*)

    Der Gang im Traum ist stets ein...

  • Der Gang im Traum ist wachsende Erhellung …*

    Der Gang im Traum ist wachsende...

  • Der Schlummer, der in der Tiefe heilt …*

    Der Schlummer, der in der Tiefe...

  • Der sich losriss, Gefangner der Tiefsee …*

    Der sich losriss, Gefangner der...

  • Der Vogel fällt, der schwankende vor Licht …*

    Der Vogel fällt, der schwankende...

  • Die ausgegossne Fülle liegt auf dem Teppich …* (a*)

    Die ausgegossne Fülle liegt auf...

  • Die Bezeugung rufst du, Wesensbild …* (b*)

    Die Bezeugung rufst du,...

  • Die Bezeugung rufst du, Wesensbild …* (c*)

    Die Bezeugung rufst du,...

  • Die Beziehung zum Vergangenen …*

    Die Beziehung zum Vergangenen: 01...

  • Die Gefahr als Rettung vor dem Tod der Seele …*

    Die Gefahr als Rettung vor dem...

  • Die Glut, die ich jenseits sehe …*

    Die Glut, die ich jenseits sehe...

  • Die Klarheit selber ist verderblich …*

    Die Klarheit selber ist...

  • Die Leidenschaft, die völlig dahinreisst …*

    Die Leidenschaft, die völlig...

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    Die Muschel offen ausgeleert die...

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    Die Notwendigkeiten literarischer Äusserung...

  • Die reine Konzentration …*

    Die reine Konzentration als...

  • Die Tore dröhnen in die Pfosten …*

    Die Tore dröhnen in die Pfosten...

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    Die trauerreiche Zeit des trüben...

  • Die Wanderung nach Wissen durch die Pforten …* (b*)

    Die Wanderung nach Wissen durch...

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    Diese Hülle ist noch vor dem Saal vor...

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  • Du stehst so hoch …* (b*)

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    Einleitung zum Helblingabend: 01...

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    Heliopolis (Forts.) gibt nur...

  • Herzgesang, der aus dem Innern schwirrt …*

    Herzgesang, der aus dem Innern...

  • In dir ist alles mir zuteil geworden …* (b*)

    In dir ist alles mir zuteil...

  • In dir ist alles mir zuteil geworden …* (c*)

    In dir ist alles mir zuteil...

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    Ist das heutige nicht,...

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  • Morgens Wachstum neuerer Gesichte …*

    Morgens Wachstum neuerer Gesichte auf der...

  • Neue Wolke wie ein dunkles Boot …*

    Neue Wolke wie ein dunkles Boot,...

  • Nun die Speise den Gästen allen geistig gemundet …*

    Nun die Speise den Gästen allen...

  • Nun ist Trübnis noch hier, die Höhen …* (a*)

    Nun ist Trübnis noch hier, die...

  • O all der Druck der ungeheuren Atmosphäre …*

    O all der Druck der ungeheuren...

  • O der schöne, der noch verständliche Himmel …*

    O der schöne, der noch...

  • O fürchterliche Glorie …*

    O fürchterliche Glorie

  • O Gang an Firmamenten und auf Türmen …*

    O Gang an Firmamenten und auf...

  • Ob auch die Höhen betrübt der grauliche Nebel …* (b*)

    Ob auch die Höhen betrübt der...

  • Ruf frei über der Öde …*

    Ruf frei über der Öde, Wachstum...

  • Schwemmt der Fluss aus hohen kaum gefurchten …*

    Schwemmt der Fluss aus hohen kaum...

  • Sehr verehrter Herr Professor …*

    Sehr verehrter Herr Professor, 01...

  • Sonst dämmert alles augenlos dahin …* (b*)

    Sonst dämmert alles augenlos...

  • Sonst dämmert alles noch erblindet hin …* (a*)

    Sonst dämmert alles noch...

  • Sonst dämmert immer augenlos dahin …* (c*)

    Sonst dämmert immer augenlos die...

  • Spiel ohne Ende, vom Hereinklang genährt …*

    Spiel ohne Ende, vom Hereinklang...

  • Tod, inständiger Bruder hinter die Hügel …*

    Tod, inständiger Bruder hinter...

  • Traumtag, Entfernung aus dem Wirklichen …*

    Traumtag, Entfernung aus dem...

  • Treuer Tag, der mich herübertrug …*

    Treuer Tag, der mich herübertrug...

  • Über die Unwirklichkeit …*

    Über die Unwirklichkeit: die...

  • Und hält der Schiffer …*

    Und hält der Schiffer des Bootes...

  • Und wer der Erde Fährlichkeit entrönne …* (b*)

    Und wer der Erde Fährlichkeit...

  • Ungestillt immer ist …*

    Ungestillt immer ist der...

  • Vergänglich ist auch dieses kaum Enthüllte …*

    Vergänglich ist auch dieses kaum...

  • Vom Westen drängt das Reinere herüber …*

    Vom Westen drängt das Reinere...

  • Walter G. sprach mir gestern von meinen Gedichten …*

    Walter G. sprach mir gestern von...

  • Wanderung des Wissens durch die Pforten …* (a*)

    Wanderung des Wissens durch die...

  • Wäre dieser Strom doch schon erhoben …*

    Wäre dieser Strom doch schon...

  • Was ich jetzt tue …*

    Was ich jetzt tue, das sind alles...

  • Was ist es, das hineinzieht in den Wirbel …*

    Was ist es, das hineinzieht in...

  • Weiter zu Heliopolis …*

    Weiter zu Heliopolis: auffällig das...

  • Wenn du nicht vermagst das Unlenkbare zu lenken …* (a*)

    Wenn du nicht vermagst das...

  • Wenn du nicht vermagst das Unlenkbare zu lenken …* (b*)

    Wenn du nicht vermagst das...

  • Wer der Erde Fährlichkeit entrönne …* (a*)

    Wer der Erde Fährlichkeit...

  • Wesensbild, aus Schwaden, ganz verschlungen …* (a*)

    Wesensbild, aus Schwaden, ganz...

  • Wie das Gespinst des Lichtes, Scheinlichtes …*

    Wie das Gespinst des Lichtes,...

  • Wie steht der Traum im Morgen öde …*

    Wie steht der Traum im Morgen...

  • Willst du dieses Bildnis ganz enthüllen …*

    Willst du dieses Bildnis ganz...

  • Wirrsal der gestrandeten Träume …*

    Wirrsal der gestrandeten Träume,...

  • Zu den Gesprächen mit Eberhard Zwirner …*

    Mit der Reformation kam eine...

  • Zu Heliopolis …*

    Zu Heliopolis: Lucius ist Jünger...

  • Zu schlagen …*

    Zu schlagen an die ehernen...

Notizbuch 1950 (Folge)
  • O fürchterliche Glorie …*

    O fürchterliche Glorie

  • Heliopolis (Forts.) …*

    Heliopolis (Forts.) gibt nur...

  • Walter G. sprach mir gestern von meinen Gedichten …*

    Walter G. sprach mir gestern von...

  • Du stehst so hoch …* (a*)

    Du stehst, so hoch, du reine...

  • Du stehst so hoch …* (b*)

    Du stehst so hoch, o reine Göttin des...

  • Sonst dämmert alles noch erblindet hin …* (a*)

    Sonst dämmert alles noch...

  • Sonst dämmert alles augenlos dahin …* (b*)

    Sonst dämmert alles augenlos...

  • Sonst dämmert immer augenlos dahin …* (c*)

    Sonst dämmert immer augenlos die...

  • Die reine Konzentration …*

    Die reine Konzentration als...

  • Der Gang im Traum ist wachsende Erhellung …*

    Der Gang im Traum ist wachsende...

  • Zu Heliopolis …*

    Zu Heliopolis: Lucius ist Jünger...

  • Weiter zu Heliopolis …*

    Weiter zu Heliopolis: auffällig das...

  • Der Gang im Traum ist stets ein Gang zu Dir …* (a*)

    Der Gang im Traum ist stets ein...

  • In dir ist alles mir zuteil geworden …* (b*)

    In dir ist alles mir zuteil...

  • In dir ist alles mir zuteil geworden …* (c*)

    In dir ist alles mir zuteil...

  • Morgens Wachstum neuerer Gesichte …*

    Morgens Wachstum neuerer Gesichte auf der...

  • Aber gross ist noch und trotz allem …*

    Aber gross ist noch und trotz...

  • Konzentration der gesamten inneren Kraft …*

    Konzentration der gesamten...

  • Traumtag, Entfernung aus dem Wirklichen …*

    Traumtag, Entfernung aus dem...

  • Die Leidenschaft, die völlig dahinreisst …*

    Die Leidenschaft, die völlig...

  • Die Liebe ist Erkennen des Volkommenen im Unvollkommenen …*

    Paris: Die Liebe ist Erkennen des...

  • Aus der Woge der Trübnis stets wieder aufsteigend …*

    Aus der Woge der Trübnis stets...

  • An Hans Noll

    Es kann sich im Gespräch doch...

  • Vom Westen drängt das Reinere herüber …*

    Vom Westen drängt das Reinere...

  • Dieses Dürsten nach den ältsten Quellen …*

    Dieses Dürsten nach den ältsten...

  • Nun ist Trübnis noch hier, die Höhen …* (a*)

    Nun ist Trübnis noch hier, die...

  • Ob auch die Höhen betrübt der grauliche Nebel …* (b*)

    Ob auch die Höhen betrübt der...

  • Und hält der Schiffer …*

    Und hält der Schiffer des Bootes...

  • Wer der Erde Fährlichkeit entrönne …* (a*)

    Wer der Erde Fährlichkeit...

  • Und wer der Erde Fährlichkeit entrönne …* (b*)

    Und wer der Erde Fährlichkeit...

  • Flieht der Tag …*

    Flieht der Tag, der die reine...

  • Die Beziehung zum Vergangenen …*

    Die Beziehung zum Vergangenen: 01...

  • Die Glut, die ich jenseits sehe …*

    Die Glut, die ich jenseits sehe...

  • Dem Gänger auf der Hügelstrasse …* (a*)

    Dem Gänger auf der Hügelstrasse...

  • Dem Gänger auf der Hügelstrasse sind …* (b*)

    Dem Gänger auf der Hügelstrasse...

  • Die ausgegossne Fülle liegt auf dem Teppich …* (a*)

    Die ausgegossne Fülle liegt auf...

  • Ausgegossne Fülle mitten in Markts Gepränge …* (b*)

    Ausgegossne Fülle mitten in...

  • Wanderung des Wissens durch die Pforten …* (a*)

    Wanderung des Wissens durch die...

  • Die Wanderung nach Wissen durch die Pforten …* (b*)

    Die Wanderung nach Wissen durch...

  • Willst du dieses Bildnis ganz enthüllen …*

    Willst du dieses Bildnis ganz...

  • Ruf frei über der Öde …*

    Ruf frei über der Öde, Wachstum...

  • Aus der gestürzten Schale fällt …* (a*)

    Aus der gestürzten Schale fällt...

  • Aus der gestürzten Schale …* (b*)

    Aus der gestürzten Schale fallen...

  • Aus der gestürzten Schale rinnen letzte glühende …* (c*)

    Aus der gestürzten Schale rinnen...

  • Aus der gestürzten Schale rinnen Tropfen, glühend …* (d*)

    Aus der gestürzten Schale rinnen...

  • O der schöne, der noch verständliche Himmel …*

    O der schöne, der noch...

  • Entlassenes Licht, das noch in der Hölle schwebt …*

    Entlassenes Licht, das noch in...

  • Spiel ohne Ende, vom Hereinklang genährt …*

    Spiel ohne Ende, vom Hereinklang...

  • Treuer Tag, der mich herübertrug …*

    Treuer Tag, der mich herübertrug...

  • Wesensbild, aus Schwaden, ganz verschlungen …* (a*)

    Wesensbild, aus Schwaden, ganz...

  • Die Bezeugung rufst du, Wesensbild …* (b*)

    Die Bezeugung rufst du,...

  • Die Bezeugung rufst du, Wesensbild …* (c*)

    Die Bezeugung rufst du,...

  • Fallen in Kaskaden wogend nieder …*

    Fallen in Kaskaden wogend nieder...

  • Tod, inständiger Bruder hinter die Hügel …*

    Tod, inständiger Bruder hinter...

  • Neue Wolke wie ein dunkles Boot …*

    Neue Wolke wie ein dunkles Boot,...

  • Was ist es, das hineinzieht in den Wirbel …*

    Was ist es, das hineinzieht in...

  • Der Vogel fällt, der schwankende vor Licht …*

    Der Vogel fällt, der schwankende...

  • Vergänglich ist auch dieses kaum Enthüllte …*

    Vergänglich ist auch dieses kaum...

  • Das heraufstieg in den Wald …*

    Das heraufstieg in den Wald an...

  • Schwemmt der Fluss aus hohen kaum gefurchten …*

    Schwemmt der Fluss aus hohen kaum...

  • Sehr verehrter Herr Professor …*

    Sehr verehrter Herr Professor, 01...

  • Wie das Gespinst des Lichtes, Scheinlichtes …*

    Wie das Gespinst des Lichtes,...

  • Über die Unwirklichkeit …*

    Über die Unwirklichkeit: die...

  • Wirrsal der gestrandeten Träume …*

    Wirrsal der gestrandeten Träume,...

  • Der sich losriss, Gefangner der Tiefsee …*

    Der sich losriss, Gefangner der...

  • Herzgesang, der aus dem Innern schwirrt …*

    Herzgesang, der aus dem Innern...

  • Der Schlummer, der in der Tiefe heilt …*

    Der Schlummer, der in der Tiefe...

  • Die Gefahr als Rettung vor dem Tod der Seele …*

    Die Gefahr als Rettung vor dem...

  • O Gang an Firmamenten und auf Türmen …*

    O Gang an Firmamenten und auf...

  • Wie steht der Traum im Morgen öde …*

    Wie steht der Traum im Morgen...

  • Wenn du nicht vermagst das Unlenkbare zu lenken …* (a*)

    Wenn du nicht vermagst das...

  • Wenn du nicht vermagst das Unlenkbare zu lenken …* (b*)

    Wenn du nicht vermagst das...

  • Ist das heutige nicht …*

    Ist das heutige nicht,...

  • Aus dem Gebirge …*

    Aus dem Gebirge stürzen Donner...

  • Ungestillt immer ist …*

    Ungestillt immer ist der...

  • Zu den Gesprächen mit Eberhard Zwirner …*

    Mit der Reformation kam eine...

  • Es spiegelt sich in Teichen Winterhimmel …*

    Es spiegelt sich in Teichen...

  • Am Morgen

    Wie ist das Tier verwandelt an...

  • Die Tore dröhnen in die Pfosten …*

    Die Tore dröhnen in die Pfosten...

  • Diese Hülle ist noch vor dem Saal …*

    Diese Hülle ist noch vor dem Saal vor...

  • Nun die Speise den Gästen allen geistig gemundet …*

    Nun die Speise den Gästen allen...

  • Die trauerreiche Zeit des trüben Traumes …*

    Die trauerreiche Zeit des trüben...

  • Einleitung zum Helblingabend …*

    Einleitung zum Helblingabend: 01...

  • Die Klarheit selber ist verderblich …*

    Die Klarheit selber ist...

  • Wäre dieser Strom doch schon erhoben …*

    Wäre dieser Strom doch schon...

  • Die Muschel offen …*

    Die Muschel offen ausgeleert die...

  • Was ich jetzt tue …*

    Was ich jetzt tue, das sind alles...

  • O all der Druck der ungeheuren Atmosphäre …*

    O all der Druck der ungeheuren...

  • Die Notwendigkeiten literarischer Äusserung …*

    Die Notwendigkeiten literarischer Äusserung...

  • Zu schlagen …*

    Zu schlagen an die ehernen...

  • Das Kind allein ist es, das …*

    Das Kind allein ist es, das leben...

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