Online-Edition
  • Home
  • Notizbuch
      • Back
      • Notizbuch 1948-49
      • Notizbuch 1949
      • Notizbuch 1950
      • Notizbuch 1950-51
      • Notizbuch 1952-54
      • Notizbuch 1954-55
      • Notizbuch 1955-57
      • Notizbuch 1957-58
      • Notizbuch 1958-61
      • Notizbuch 1961-65
      • (Notizbuch 1965-80)
      • Notizbuch 1979
      • Notizbuch 1979-82
      • Notizbuch 1980-88
  • Manuskripte
      • Back
      • Manuskripte 1948-51
      • Manuskripte 1951
      • Manuskripte 1952
      • Manuskripte 1953
      • Manuskripte 1954
      • Manuskripte 1955
      • Manuskripte 1956
      • Manuskripte 1957
      • Manuskripte 1958
      • Manuskripte 1958-59
      • Manuskripte 1959-60
      • Manuskripte 1961
      • Manuskripte 1962
      • Manuskripte 1963
      • Manuskripte 1964-65
      • Manuskripte 1979
      • Manuskripte 1979-83
      • (Manuskripte divers)
      • Karten 1984
  • Typoskripte
      • Back
      • Typoskripte spez.
          • Back
          • Sammlung Kutter
          • Sg. Thomas Raeber
          • Sg. Hochstrasser
      • Typoskripte 1943-46
      • Typoskripte 1945-50
      • Typoskripte 1948-50
      • Typoskripte 1951
      • Typoskripte 1952
      • Typoskripte 1953
      • Typoskripte 1954
      • Typoskripte 1955
      • Typoskripte 1956
      • Typoskripte 1957
      • Typoskripte 1958
      • Typoskripte 1959
      • Typoskripte 1960
      • Typoskripte 1961
      • Typoskripte 1962
      • Typoskripte 1963
      • Typoskripte 1965
      • Typoskripte 1979
      • Typoskripte 1979-spez
      • Typoskripte 1983
      • Typoskripte divers
  • DRUCK
      • Back
      • GESICHT IM MITTAG
      • Die verwandelten Schiffe
      • GEDICHTE (1960)
      • FLUSSUFER (1963)
      • Reduktionen (1981)
      • Abgewandt Zugewandt
          • Back
          • Hochdeutsche Ged.
          • Alemannische Ged.
          • Nachwort
      • Verstreutes
  • Material
      • Back
      • Tagebuch
      • Briefe
      • Zusatztexte
  • Infos
      • Back
      • Anleitung
      • Lebensdaten
      • Werkliste
          • Back
          • Selbständige
          • Unselbständige
      • Das Buch zur Edition
      • Bibliografie
          • Back
          • Werkausgabe
          • Übersetzungen
          • Literatur
      • Signaturen
      • Impressum
  • Suche
      • Back
      • Wortsuche
      • Endfassungen
      • Synopsen (Register)
  • PORTAL
  1. Aktuelle Seite:  
  2. Startseite
  3. Manuskripte
  4. Manuskripte 1957

Manuskripte 1957

Inhalt: 89 Manuskripte und 11 Typoskripte zu 24 Gedichten und 2 szenischen Texten (2 Endfassungen)
Datierung: 27.11.1956 – 31.12.1957
Textträger:114 Einzelblätter (A4-Format); v.a. durchscheinende Makulatur von Gedichttyposkripten und bräunliche Blätter
Umfang: 27 Dossiers, 192 beschriebene Seiten
Publikation: GEDICHTE (10), Verstreutes (2)
Signatur: A-5-d/02 (Schachtel 37)
Herkunft: Mappe EG 57
Wiedergabe: Edierte Texte, Abbildungen, Umschriften

Ara illuminata (D)

(Wachtraum eines Schülers vor dem von Glühlampen umkränzten
Madonnenbild, das jährlich am 8. Dezember vor den versammelten
Gymnasiasten der „Grossen marianischen Kongregation“ im Chor-
gewölbe der Luzerner Jesuitenkirche schwebt)

Sie fährt in ihrer Angst aus elektrischen Lampen 
durch das Gespensterlabyrinth des Gehirns 
und fährt gleich auf den Zahnarzt und macht 
ihn aufstehn und neu sausen den Bohrer im Nerv. 

05 Sie leuchtet im Winkel die graue 
Hand des Lehrers an, die eben 
die Lateinarbeit schlachtet. 
Und die Sorge um die Versetzung im Frühjahr 
wischt ihr feucht übers Gesicht. 

10 Es braucht jetzt nur noch das Tier dort 
sich stöhnend zu recken, 
und sie schwankt zurück in den Altarraum.

Aber leider genügen die Phrasen des Mönchs: 
„O unbefleckt Empfangene du…“ 
15 nicht mehr, sie zu beruhigen. 
Zwei Glorienstrahlen sind schon erloschen; 
für den Rest ist höchstens noch Hoffnung, 
wenn der Küster die Sicherung wechselt. 
Und man fürchtet bereits, es liegt an den Lampen.

Details
Konvolut: Manuskripte 1957
  • Ara illuminata
  • Besonderes: Typoskript mit Bleistiftkorrekturen; Jahreszahl mit Tinte eingefügt
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: nur Jahr
  • Fassung: Zwischenfassung
  • Schreibzeug: Schreibmaschine
  • Signatur: A-5-d/02_012
  • Seite / Blatt: 04

Antonius und der Satyr / Dialog (A)

( 09. April 1957 )

Satyr, bricht aus dem Gehölz: Wo hast du die silberne Schüssel, die ich dir auf den Weg gelegt habe? 

Antonius: Ah, von dir stammt diese Schüssel, ich habe sie wohl gesehen. Aber ich bin der Versuchung nicht erlegen, ich habe mich gleich abgewandt. 

Satyr, sehr niedergeschlagen: Und ich habe den ganzen Tag hier gewartet, dass du vorbeikämest, und wollte mich hier aus dem Verborgenen ganz unbemerkt an deiner Freude über das Geschenk weiden. 

Antonius, streng: Und nun bist du doch herausgekommen, mich zu erschrecken? 

05 Satyr, sich entschuldigend: O nein, daran, dass ich dich erschrecken könnte, dachte ich nicht. – Ich bin das nicht gewöhnt, die Zeiten // 01v haben sich geändert. 

Antonius, überlegen: Freilich, das haben sie. – Weisst du, was mit der Schüssel war? Als ich mich abwandte und den Namen Christi aussprach, da löste sie sich in Rauch auf. 

Satyr, mit weit aufgerissenen Augen: Was sagst du da? Das gibt es doch nicht, das ist ja unheimlich. 

Antonius: Du Heuchler, meinst du, ich erkenne dich nicht? Gib nur zu, wer du bist. 

Satyr, verwirrt: Ich, nein, mich erkennst du doch, ich bin doch Satyr, der Waldgott, gehöre hierher. 

10 Antonius, immer aggressiver: Damit sind wir der Wahrheit schon näher: gib zu, gib nur zu, wer du bist! Weich mir nicht aus! 

Satyr, flehentlich: Satyr bin ich, der Waldgott, sicher, glaub mir … // 02

Antonius fixiert ihn unbeirrt. 

Satyr, kleinlaut: nach dem Irrglauben der Heiden. 

Antonius, befriedigt: Siehst du, du kommst mir nicht aus. – Sag es doch nur genau: der Teufel bist du, gekommen mir aufzulauern, mich zu verderben. 

15 Satyr, wirft sich vor ihm nieder: Der Waldgott bin ich, Satyr, glaub mir. Ein Geschenk wollte ich dir machen. 

Antonius schweigt eisig. 

Satyr krümmt sich verzweifelt zusammen: Schau mich nicht so an; ich weiss, ich bin der Teufel, der Böse, gekommen, dich zu verderben. Aber schau mich nicht so an. 

Antonius: Im Namen des allein wahren Gottes, weiche Satan. 

Der Satyr liegt verröchelnd, Antonius schreitet, triumphierend, weiter.

Details
Konvolut: Manuskripte 1957
  • Antonius und Satyr
  • Besonderes: Bräunliches Papier: Blatt 01 beidseitig beschrieben
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Szenisch
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Zwischenfassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: A-5-d/02
  • Seite / Blatt: 01r/v, 02

Antonius und der Satyr / Dialog (B)

( 28. Juni 1957 )

Satyr, bricht aus dem Gehölz: Wo hast du die silberne Schüssel, die ich dir auf den Weg gelegt hatte? 

Antonius: Ah, von dir stammt diese Schüssel. Ich sah sie wohl. Aber ich habe mich schnell abgewandt. 

Satyr, niedergeschlagen: Und ich habe den ganzen Tag hier gewartet, dass du vorbeikämest, um mich in meinem Versteck an deiner Freude über das Geschenk zu weiden. 

Antonius, streng: Und nun bist du doch herausgekommen, mich zu erschrecken? 

05 Satyr, sich entschuldigend: O nein, daran, dass ich dich erschrecken könnte, dachte ich nicht.
verlegen: – Ich bin das nicht gewöhnt, die Zeiten haben sich geändert. 

Antonius: Freilich, das haben sie. – Weisst du, was mit der Schüssel war? Als ich den Namen Christi aussprach, da löste sie sich // 03v <in> Rauch auf. 

Satyr, mit weit aufgerissenen Augen: Was sagst du da? Das ist ja unheimlich. 

Antonius: Du Heuchler, meinst du, ich erkenne dich nicht? Gib nur zu, wer du bist. 

Satyr, ängstlich: Ich, nein, mich erkennst du doch, ich bin Satyr, der Waldgott, gehöre hieher. 

10 Antonius, immer schärfer: Damit sind wir der Wahrheit schon näher; gib zu, gib nur zu, wer du bist! Weich mir nicht aus! 

Satyr, flehentlich: Satyr bin ich, glaub mir, der Waldgott … 

Antonius fixiert ihn unerbittlich 

Satyr, kleinlaut: … nach dem Irrglauben der Heiden. 

Antonius, befriedigt: Siehst du, du kommst mir nicht aus. – Sag es doch nur genau: der Teufel bist du, gekommen, // 04  mir aufzulauern, mich zu verderben. 

15 Satyr, wirft sich vor ihm nieder: Der Waldgott bin ich, Satyr, glaub mir. Ein Geschenk wollte ich dir machen. 

Antonius schweigt eisig. 

Satyr, krümmt sich verzweifelt: Schau mich nicht so an; ich weiss, ich bin der Teufel, der Böse, gekommen, dich zu verderben. Aber schau mich nicht so an. 

Antonius: Im Namen des allein wahren Gottes, weiche Satan! 

Der Satyr liegt verröchelnd. Antonius geht, triumphierend, weiter.

Details
Konvolut: Manuskripte 1957
  • Antonius und Satyr
  • Besonderes: Bräunliches Papier; Blatt 03 beidseitig beschrieben
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Szenisch
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Zwischenfassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: A-5-d/02
  • Seite / Blatt: 03r/v, 04

Antonius und der Satyr / Dialog (C)

Satyr, bricht aus dem Gehölz: Wo hast du die silberne Schüssel, die ich dir auf den Weg gelegt hatte? 

Antonius: Ah, von dir stammte diese Schüssel. Ich sah sie wohl, aber ich habe mich schnell abgewandt. 

Satyr, niedergeschlagen: Und ich habe den ganzen Tag hier gewartet, dass du vorbeikämst, um mich an deiner Freude über das Geschenk zu weiden. 

Antonius, streng: Und nun bist du doch herausgekommen, mich zu erschrecken? 

05 Satyr: O nein, daran, dass ich dich erschrecken könnte, dachte ich nicht. –

verlegen:

Das bin ich nicht gewöhnt, die Zeiten haben sich geändert. 

Antonius: Freilich, das haben sie. – Weisst du, was mit der Schüssel war? Als ich den Namen Christi aussprach, da löste sie sich in Rauch auf. 

Satyr, mit weit aufgerissenen Augen: Was sagst du da? Das ist ja unheimlich. 

Antonius: Du Heuchler, meinst du, ich erkenne dich nicht? Gib nur zu, wer du bist. 

10 Satyr, ängstlich: Ich, nein, mich erkennst du doch; ich bin Satyr, der Waldgott, gehöre hieher. 

Antonius: Damit sind wir der Wahrheit schon näher: gib zu, gib nur zu, wer du bist! Weich mir nicht aus! 

Satyr, flehentlich: Satyr bin ich, glaub mir, der Waldgott… 

Antonius fixiert ihn unerbittlich. 

Satyr, kleinlaut: …nach dem Irrglauben der Heiden. // 05v

15 Antonius: Siehst du, du kommst mir nicht aus. – Sag es doch nur genau: der Teufel bist du, gekommen, mir aufzulauern, mich zu verderben. 

Satyr, wirft sich vor ihm nieder: Der Waldgott bin ich, Satyr, glaub mir. Ein Geschenk wollte ich dir machen. 

Antonius schweigt. 

Satyr, krümmt sich verzweifelt: Schau mich nicht so an; ich weiss, ich bin der Teufel, der Böse, gekommen, dich zu verderben. Aber schau mich nicht so an. 

Antonius: Im Namen des allein wahren Gottes, weiche Satan! 

20 Der Satyr liegt verröchelnd. Antonius setzt, triumphierend seinen Weg fort.

Details
Konvolut: Manuskripte 1957
  • Antonius und Satyr
  • Besonderes: Typoskript mit Direktkorrekturen; Blatt beidseitig beschrieben
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Szenisch
  • Datierung: nur Jahr
  • Fassung: Zwischenfassung
  • Schreibzeug: Schreibmaschine
  • Signatur: A-5-d/02_013
  • Seite / Blatt: 05r/v

Nero und der Frosch (A)

( 09. April 1957 )

„Nicht dass ihr glaubt,
ich, der ich Alles leiste, 
brächte dies nicht zustande, 
was meiner Mutter gelang: 
05 einen Sohn aus meinem Leib zu gebären. 
Nur ihm will ich kundtun, warum 
der Zaubrer die Hunde vor meinem Thron 
zum Singen brachte und die steinernen Bilder 
auf dem Sims des Palastes zum Lachen. 
10 Ihm will ich es kundtun im Gespräch, 
das ich mit ihm führe geheim 
und innerlich vor seiner Geburt. 
Denn nur dieses Tragen, // 01v
nur dieser Schmerz erlaubt die notwendige Einung, 
15 daraus der Erbe meines Reiches hervorspringt, 
das stets nur ein Gott wie ich selber beherrsche.“

Spricht der Kaiser und bricht in das von den Ärzten 
schnell untergebreitete Goldtuch 
den Frosch mit Blut und vielem Gekotze.
20 „So aus Kot wächst die Schönheit, 
der Gott steht am Ende“
stöhnt der Kaiser, // 02
indes man den Frosch in Prozession 
bringt in die vorbereitete Kammer an der äusseren Mauer, 
25 Damit er dort, wachsend hinterm goldenen Gitter, 
empfange die Huldigungen des ein- und ausziehenden Volkes. 

Und am Tag, wo man den Kaiser, feiste, 
blutige Qualle, aufgeschlitzt fand am Boden, 
verbrannten den Frosch die Bürger der Vorstadt, 
30 verbrannten aus Furcht in Reisig den Erben des göttlichen Reiches.

Details
Konvolut: Manuskripte 1957
  • Neros Frosch
  • Details: V. 07 Emendation: Zaubrer, → Zaubrer
  • Besonderes: Bräunliches Papier; Blatt 01 beidseitig beschrieben;
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Zwischenfassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: A-5-d/02_014
  • Seite / Blatt: 01r/v, 02

Nero und der Frosch (B)

( 11. April 1957 )

„Einen Sohn will ich
– Warum könnte ichs nicht, da meine Mutter es konnte? – 
in meinem Leib tragen 
und ihm im innerlichen Gespräch 
05 die geheime Schatulle eröffnen, 
die den Stab birgt, mit dem ich 
zum Singen bringe die Hunde
und zum Lachen 
die steinernen Bilder auf dem Sims des Palastes, 
10 und ihn dann, den Erben, gebären.“

Spricht der Kaiser 
und kotzt in das Goldtuch, 
das die Ärzte eben noch untergebreitet, 
mit Blut und vielem Unrat den Frosch. // 03v

15 Aber obwohl ihn eine grosse Prozession 
der Vestalen und aller Priesterschaften geleitet 
in die Kammer am Tor der äusseren Mauer, 
wird er schon bald, 
am Tag, wo man den Kaiser, feiste, blutige Qualle, 
20 aufgeschlitzt findet im Kot 
von den Römern in Stroh und Reisig verbrannt, 
der Frosch verbrannt in lodernder Angst von den Römern.

Details
Konvolut: Manuskripte 1957
  • Neros Frosch
  • Besonderes: Bräunliches Papier; Blatt beidseitig beschrieben
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Zwischenfassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: A-5-d/02_014
  • Seite / Blatt: 03r/v

Nero und der Frosch (C)

( 12. April 1957 )

„Einen Sohn will ich gebären
– warum könnte ichs nicht, wenn meine Mutter es konnte? – 
nachdem ich ihn im Leib trug 
und ihm im innerlichen Gespräch 
05 die Schatulle auftat, 
die den Stab birgt, mit dem ich 
zum Singen bringe die Hunde 
und zum Lachen 
die steinernen Bilder.“

10 Spricht der Kaiser 
und kotzt in das Laken den Frosch, 
mit unverdauter, scharf stinkender Speise zusammen. // 04v

Aber obwohl eine Prozession 
aus allen Priesterschaften 
15 ihn jetzt in die Kammer am Tor der äusseren Mauer geleitet, 
werden die Römer am Abend des Tags, 
wo sie den Kaiser, aufgeschlitzt im Kot fanden, 
finster schweifen und nicht 
schlafen gehen in ihre Häuser, 
20 bevor sie den Frosch gegriffen 
und ihn verbrannt, aus Angst vor seinem Geheimnis.

Details
Konvolut: Manuskripte 1957
  • Neros Frosch
  • Besonderes: Bräunliches Papier; Blatt beidseitig beschrieben; Schluss (ab V. 18) nach Datum erweitert
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Zwischenfassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: A-5-d/02_014
  • Seite / Blatt: 04r/v

Neros Frosch (D)

( 13. April 1957 )

„Nachdem ich ihn lange im Leib trug
und im innerlichen Gespräch 
ihm auftat die Schatulle, 
die den Stab birgt, womit ich 
05 zum Singen bringe die Hunde 
und zum Lachen die steinernen Bilder, 
will ich gebären – warum könnte ichs nicht, 
da meine Mutter es konnte? – 
will ich gebären den Sohn.“

10 Spricht der Kaiser und kotzt 
in unverdauter, scharf stinkender Speise 
den Frosch in das Laken. // 05v

Aber obwohl eine Prozession 
aus allen Priesterschaften ihn jetzt in die Kammer 
15 am Tor der äusseren Mauer geleitet, 
werden die Römer am Abend des Tags, 
wo sie den Kaiser aufgeschlitzt fanden im Kot, 
nicht schlafen in ihren Häusern, die Ohren 
vom Singen der Hunde
20 brennend, vom Lachen der steinernen Bilder, 
und finster schweifen, ergreifen 
den Frosch und mit einem Gebirge von Reisig verbrennen.

Details
Konvolut: Manuskripte 1957
  • Neros Frosch
  • Besonderes: Bräunliches Papier; Blatt beidseitig beschrieben
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Zwischenfassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: A-5-d/02_014
  • Seite / Blatt: 05r/v

Neros Frosch (E)

( 29. April 1957 )

„Nachdem ich im innerlichen Gespräch 
ihm auftat die Schatulle, 
die den Stab birgt, womit ich 
zum Singen bringe die Hunde 
05 und zum Lachen die steinernen Bilder, 
will ich gebären – 
warum könnte ichs nicht, 
da sogar meine Mutter es konnte? – 
den Sohn.“

10 Spricht der Kaiser und kotzt 
in unverdauter, stinkender Speise 
den Frosch in das Laken. 

Aber obwohl eine Prozession 
aller Priesterschaften ihn jetzt in die Kammer // 06v
15 am Tor der äusseren Mauer geleitet, 
werden die Römer am Abend des Tags, 
wo sie den Kaiser aufgeschlitzt im Kot fanden, 
nicht schlafen, die Ohren 
brennend vom Singen der Hunde, 
20 vom Lachen der steinernen Bilder, 
und finster schweifen, ergreifen 
den Frosch und auf einem Gebirge von Reisig verbrennen.

Details
Konvolut: Manuskripte 1957
  • Neros Frosch
  • Besonderes: Blatt beidseitig beschrieben
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Zwischenfassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: A-5-d/02_014
  • Seite / Blatt: 06r/v

Neros Frosch (F/G)

( 26. November 1957 )

Heute geleitet zwar
die Prozession 
aller Priester den Frosch, 
den der Kaiser mit unverdauter 
05 Speise ins Laken gekotzt, 
in die Kammer am Tor der äusseren Mauer. 

Doch am Abend des Tags, 
wo sie den Kaiser aufgeschlitzt im Kot finden, 
werden die Römer nicht schlafen, solang 
10 sein Wort in den Ohren noch bohrt: 

„Wenn meine Mutter sogar // 07v
es konnte, warum 
soll ich nicht gebären den Sohn 
und ihm den Stab übergeben?“

15 Finster werden sie schweifen, ergreifen 
den Frosch und auf einem Gebirge von Reisig verbrennen.

Details
Konvolut: Manuskripte 1957
  • Neros Frosch
  • Details: V. 04 Emendation: unverdauter, → unverdauter
  • Besonderes: Bräunliches Papier; Blatt beidseitig beschrieben
    Fortsetzung (G) 7.12.1957
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Zwischenfassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: A-5-d/02_014
  • Seite / Blatt: 07r/v

Der Tod in Blumen (A)

( 19. August 1957 )

Der Sturm reisst die Blüten
die schwer ins Faulige duften, 
zur Seite; da liegt der Schläfer erstickt, 
hinein auf der Woge der Düfte geglitten, 
05 weiss, in die Mitte des Wirbels: 
wo dem Saurier nie mehr die Sonne 
stürzt an die Brust, 
sodass er zu Lämmern gesänftigt 
über den Himmel sich hinstreut: 

10 Und der Sturm trägt die Blüten, 
die schwer ins Faulige duften, 
zur Seite, 
und Staub von den Wegen // 01v
in Ohren und Nüstern und in den klaffenden 
15 Mund des Erstickten: 
Ihm steht der Saurier still, 
mitten im Wirbel.

Details
Konvolut: Manuskripte 1957
  • Der Tod in Blumen
  • Details: Titel zuerst: Der Tod im Garten
  • Besonderes: Bräunliches Papier; Blatt beidseitig beschrieben
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Zwischenfassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: A-5-d/02_015
  • Seite / Blatt: 01r/v

Der Tod in Blumen (B)

( 03. November 1957 )

Der Sturm reisst die Blüten, 
die schon ins Faulige duften, 
zur Seite; da liegt der Schläfer, herein 
auf der Woge der Düfte geglitten, erstickt 
05 in der Mitte des Wirbels: 

Wo dem Saurier nie mehr die Sonne 
stürzt an die Brust, 
sodass er, zu Lämmern gesänftigt, 
über den Himmel sich hinstreut. 

10 Und der Sturm trägt die Blüten, 
die schwer ins Faulige duften, 
zur Seite, 
den Staub von den Wegen 
in Ohren und Nüstern und in den klaffenden // 02v
15 Mund des Erstickten: 
Da steht der Saurier still 
in der Mitte des Wirbels.

Details
Konvolut: Manuskripte 1957
  • Der Tod in Blumen
  • Besonderes: Blatt beidseitig beschrieben
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Zwischenfassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: A-5-d/02_015
  • Seite / Blatt: 02r/v

Seite 5 von 9

  • 1
  • 2
  • 3
  • 4
  • 5
  • 6
  • 7
  • 8
  • 9
Manuskripte 1957 (alph.)
  • Antonius und der Satyr / Dialog (A)

    Satyr, bricht aus dem Gehölz: Wo...

  • Antonius und der Satyr / Dialog (B)

    Satyr, bricht aus dem Gehölz: Wo...

  • Antonius und der Satyr / Dialog (C)

    Satyr, bricht aus dem Gehölz: Wo...

  • Ara illuminata (A)

    Über das von Glühlampen umkränzte...

  • Ara illuminata (B)

    Über das von Glühlampen umkränzte...

  • Ara illuminata (C)

    Wachtraum eines Schülers vor dem...

  • Ara illuminata (D)

    (Wachtraum eines Schülers vor dem von...

  • Das Atelier oder das Himmlische Jerusalem (A)

    Der Meister sitzt ermüdet und...

  • Das Atelier oder das Himmlische Jerusalem (B)

    Der Meister isst schnell ein...

  • Das Atelier oder das Himmlische Jerusalem (C/D)

    Die Cherubim verriegeln die...

  • Das Glashaus (A)

    Die Engel öffnen mein Glashaus...

  • Das Glashaus (B)

    Die Engel öffnen zwar zuweilen...

  • Das Glashaus (C/D)

    Die Engel öffnen zwar täglich...

  • Der Biertrinker (A)

    Bist du schon so verroht, Leser...

  • Der Fisch und der versunkene Poseidon (A)

    Die Fischhändlerin leert den...

  • Der Fisch und der versunkene Poseidon (B)

    Die Fischhändlerin leert den...

  • Der Fisch und der versunkene Poseidon (C)

    Die Fischhändlerin leert den...

  • Der Fisch und der versunkene Poseidon (D)

    Die Fischhändlerin leert den...

  • Der Fischteich (A)

    Es genügt, dass ein Auto beim...

  • Der Fischteich (B)

    Es genügt, dass ein Wagen beim...

  • Der Fischteich (C/D)

    Es genügt, dass ein Wagen beim...

  • Der Kardinal (A)

    Sein Purpur rollt, wenn er im...

  • Der Kardinal (B)

    Sein Purpur rollt, wenn er im...

  • Der Kardinal (C)

    Sein Purpur rollt, wenn er im...

  • Der Kardinal (D)

    Sein Purpur rollt, wenn er im...

  • Der Kardinal (E)

    Seine Robe rollt, wenn er im Park...

  • Der Schmetterling (A)

    Du folgst mir, Schmetterling, durch alle...

  • Der Schmetterling (B)

    Du folgst mir, Schmetterling,...

  • Der Schmetterling (C)

    Du folgst mir, Schmetterling, durch alle...

  • Der Tod in Blumen (A)

    Der Sturm reisst die Blüten die...

  • Der Tod in Blumen (B)

    Der Sturm reisst die Blüten, die schon...

  • Der Tod in Blumen (C/D)

    Der Sturm reisst die Blüten, die schon...

  • Dialog (A)

    01 Chiron, legt die Leier...

  • Dialog (B)

    01 Chiron, legt die Leier...

  • Die Dryade (A)

    Mit ihren Ästen greift die Dryade unter...

  • Die Dryade (B)

    Mit ihren Ästen greift die Dryade unter...

  • Die Dryade (C)

    Mit ihren Ästen greift die Dryade unter...

  • Die Dryade (D)

    Mit ihren Ästen greift die Dryade unter...

  • Die Dryade (E)

    Mit ihren Aesten greift die...

  • Die Engelsburg (Der Kaiser spricht) (A)

    Als ich die Augen in der...

  • Die Engelsburg: Kaiser Hadrian spricht (B)

    Als ich die Augen in der...

  • Die Engelsburg: Kaiser Hadrian spricht (C)

    Als ich die Augen auftat in der...

  • Die Engelsburg: Kaiser Hadrian spricht (D)

    Als ich die Augen auftat in der...

  • Die Engelsburg: Kaiser Hadrian spricht (E)

    Als ich die Augen auftat in der...

  • Die Heilung (A)

    „Glaubst du, dass ich, weil ich...

  • Die Heilung (B)

    „Glaubst du, dass ich, weil ich...

  • Die Heilung (C/D)

    „Glaubst du, dass ich, weil ich...

  • Die Münze (B)

    Zweifelst du, Leser von Büchern,...

  • Die Münze (C)

    Zweifelst du, Leser von Büchern,...

  • Die Sibylle (A)

    Nur in den ersten Nächten des...

  • Die Sibylle (B)

    Nur in den ersten Nächten des...

  • Die Sibylle (C)

    Nur in den ersten Nächten des...

  • Die Sibylle (D)

    Nur in den ersten Nächten des...

  • Die Staubwolke (A)

    Die Wolke, die dunkel dort am...

  • Die Staubwolke (B)

    Die Staubwolke, die dort am...

  • Die Staubwolke (C/D)

    Werfen die persischen Reiter dort...

  • Flieder (A)

    Der Flieder deiner Stimme tönt...

  • Flieder (B)

    Der Flieder dringt mit weisser...

  • Flieder (C)

    Der Flieder dringt mit weisser...

  • Flieder (D)

    Der Flieder dringt mit weisser...

  • Flieder (E)

    Der Flieder dringt mit weisser...

  • Flieder (F)

    Der Flieder dringt mit weisser...

  • Fontana tiburtina (A)

    Dein Wasservorhang, Neptunus,...

  • Fontana tiburtina (B)

    Dein Wasservorhang, Neptunus,...

  • Fontana tiburtina (C/D)

    Dein Wasservorhang, Neptunus, verbirgt...

  • Fontana tiburtina (E)

    Dein Wasservorhang, Neptunus,...

  • Garten und Strand (A)

    Der Lampion treibt leicht auf dem...

  • Garten und Strand (B)

    Der Lampion treibt im Gelächter hin auf...

  • Garten und Strand (C)

    Der Lampion treibt im Gelächter auf den...

  • Garten und Strand (D)

    Der Lampion treibt im Gelächter auf den...

  • Hermes (A)

    Es gelingt dir, Totenführer, die...

  • Hermes (B)

    Es gelingt dir, die Uhrwerkpuppe, die dich...

  • Hermes (C)

    Es gelingt ihm, die Uhrwerkpuppe, die ihn...

  • Hermes (D)

    Sie mitzunehmen im Wagen, ist das...

  • Man könnte dich schwarz …* (A)

    Man könnte dich schwarz, man...

  • Nero und der Frosch (A)

    „Nicht dass ihr glaubt, ich, der...

  • Nero und der Frosch (B)

    „Einen Sohn will ich – Warum...

  • Nero und der Frosch (C)

    „Einen Sohn will ich gebären –...

  • Neros Frosch (D)

    „Nachdem ich ihn lange im Leib...

  • Neros Frosch (E)

    „Nachdem ich im innerlichen...

  • Neros Frosch (F/G)

    Heute geleitet zwar die...

  • Orpheus im Hafen (A)

    Nichts ist hier, was man...

  • Orpheus im Hafen (B)

    Nichts ist hier, was man...

  • Orpheus im Hafen (C)

    Nichts ist hier, was man...

  • Orpheus im Hafen (D)

    Hier ist nichts, was man...

  • P. P. Rubens: Der heilige Sebastian (A)

    Wer es vermöchte dich...

  • Peter Paul Rubens: Der heilige Sebastian (B)

    Wer es vermöchte dich...

  • Peter Paul Rubens: Der heilige Sebastian (C)

    Wer es vermöchte, dich...

  • Requiem für R. Sch., der, aufgegriffen an der Autobahn, durch das eigene Messer umkam. (B)

    Dass du mir nicht mit den anderen...

  • Requiem für R. Sch., der, aufgegriffen an der Autobahn, durch das eigene Messer umkam. (C)

    Dass du mir nicht mit den anderen...

  • Requiem für R. Sch., der, aufgegriffen an der Autobahn, durch das eigene Messer umkam. (D)

    Dass du nicht mit den anderen...

  • Requiem für Raimund Schmid (A)

    Dass du mir nicht in Birnau mit den...

  • Totenführer …* (B)

    Totenführer schienst du und...

  • Totenführer …* (C*)

    Totenführer schienst du, und...

  • Wolken (A)

    Ballen, auf den blauen Bahnen...

  • Wolken (B)

    Ballen, auf den blauen Bahnen...

  • Wolken (C)

    Ballen, auf blauen Bahnen...

  • Xenion (A)

    Die Koppel Hunde bleibt in...

  • Xenion (B)

    Die Hundekoppel kläfft im...

  • Xenion (C)

    Die Hundekoppel kläfft im...

Manuskripte 1957 (Datum)
  • Der Kardinal (A)

    Sein Purpur rollt, wenn er im...

  • Dialog (A)

    01 Chiron, legt die Leier...

  • Die Dryade (A)

    Mit ihren Ästen greift die Dryade unter...

  • Xenion (A)

    Die Koppel Hunde bleibt in...

  • Orpheus im Hafen (A)

    Nichts ist hier, was man...

  • Flieder (A)

    Der Flieder deiner Stimme tönt...

  • P. P. Rubens: Der heilige Sebastian (A)

    Wer es vermöchte dich...

  • Wolken (A)

    Ballen, auf den blauen Bahnen...

  • Die Engelsburg (Der Kaiser spricht) (A)

    Als ich die Augen in der...

  • Garten und Strand (A)

    Der Lampion treibt leicht auf dem...

  • Requiem für Raimund Schmid (A)

    Dass du mir nicht in Birnau mit den...

  • Der Schmetterling (A)

    Du folgst mir, Schmetterling, durch alle...

  • Ara illuminata (A)

    Über das von Glühlampen umkränzte...

  • Der Kardinal (B)

    Sein Purpur rollt, wenn er im...

  • Dialog (B)

    01 Chiron, legt die Leier...

  • Die Dryade (B)

    Mit ihren Ästen greift die Dryade unter...

  • Xenion (B)

    Die Hundekoppel kläfft im...

  • Orpheus im Hafen (B)

    Nichts ist hier, was man...

  • Flieder (B)

    Der Flieder dringt mit weisser...

  • Flieder (C)

    Der Flieder dringt mit weisser...

  • Peter Paul Rubens: Der heilige Sebastian (B)

    Wer es vermöchte dich...

  • Die Engelsburg: Kaiser Hadrian spricht (B)

    Als ich die Augen in der...

  • Wolken (B)

    Ballen, auf den blauen Bahnen...

  • Garten und Strand (B)

    Der Lampion treibt im Gelächter hin auf...

  • Requiem für R. Sch., der, aufgegriffen an der Autobahn, durch das eigene Messer umkam. (B)

    Dass du mir nicht mit den anderen...

  • Der Schmetterling (B)

    Du folgst mir, Schmetterling,...

  • Ara illuminata (B)

    Über das von Glühlampen umkränzte...

  • Der Kardinal (C)

    Sein Purpur rollt, wenn er im...

  • Antonius und der Satyr / Dialog (A)

    Satyr, bricht aus dem Gehölz: Wo...

  • Nero und der Frosch (A)

    „Nicht dass ihr glaubt, ich, der...

  • Nero und der Frosch (B)

    „Einen Sohn will ich – Warum...

  • Nero und der Frosch (C)

    „Einen Sohn will ich gebären –...

  • Neros Frosch (D)

    „Nachdem ich ihn lange im Leib...

  • Die Dryade (C)

    Mit ihren Ästen greift die Dryade unter...

  • Xenion (C)

    Die Hundekoppel kläfft im...

  • Orpheus im Hafen (C)

    Nichts ist hier, was man...

  • Peter Paul Rubens: Der heilige Sebastian (C)

    Wer es vermöchte, dich...

  • Flieder (D)

    Der Flieder dringt mit weisser...

  • Flieder (E)

    Der Flieder dringt mit weisser...

  • Wolken (C)

    Ballen, auf blauen Bahnen...

  • Die Engelsburg: Kaiser Hadrian spricht (C)

    Als ich die Augen auftat in der...

  • Garten und Strand (C)

    Der Lampion treibt im Gelächter auf den...

  • Requiem für R. Sch., der, aufgegriffen an der Autobahn, durch das eigene Messer umkam. (C)

    Dass du mir nicht mit den anderen...

  • Der Schmetterling (C)

    Du folgst mir, Schmetterling, durch alle...

  • Ara illuminata (C)

    Wachtraum eines Schülers vor dem...

  • Der Kardinal (D)

    Sein Purpur rollt, wenn er im...

  • Neros Frosch (E)

    „Nachdem ich im innerlichen...

  • Die Dryade (D)

    Mit ihren Ästen greift die Dryade unter...

  • Die Engelsburg: Kaiser Hadrian spricht (D)

    Als ich die Augen auftat in der...

  • Antonius und der Satyr / Dialog (B)

    Satyr, bricht aus dem Gehölz: Wo...

  • Man könnte dich schwarz …* (A)

    Man könnte dich schwarz, man...

  • Totenführer …* (B)

    Totenführer schienst du und...

  • Totenführer …* (C*)

    Totenführer schienst du, und...

  • Der Tod in Blumen (A)

    Der Sturm reisst die Blüten die...

  • Die Heilung (A)

    „Glaubst du, dass ich, weil ich...

  • Das Atelier oder das Himmlische Jerusalem (A)

    Der Meister sitzt ermüdet und...

  • Das Glashaus (A)

    Die Engel öffnen mein Glashaus...

  • Der Fischteich (A)

    Es genügt, dass ein Auto beim...

  • Hermes (A)

    Es gelingt dir, Totenführer, die...

  • Der Fisch und der versunkene Poseidon (A)

    Die Fischhändlerin leert den...

  • Der Biertrinker (A)

    Bist du schon so verroht, Leser...

  • Fontana tiburtina (A)

    Dein Wasservorhang, Neptunus,...

  • Die Staubwolke (A)

    Die Wolke, die dunkel dort am...

  • Die Sibylle (A)

    Nur in den ersten Nächten des...

  • Die Sibylle (B)

    Nur in den ersten Nächten des...

  • Der Tod in Blumen (B)

    Der Sturm reisst die Blüten, die schon...

  • Die Heilung (B)

    „Glaubst du, dass ich, weil ich...

  • Das Atelier oder das Himmlische Jerusalem (B)

    Der Meister isst schnell ein...

  • Das Glashaus (B)

    Die Engel öffnen zwar zuweilen...

  • Der Fischteich (B)

    Es genügt, dass ein Wagen beim...

  • Hermes (B)

    Es gelingt dir, die Uhrwerkpuppe, die dich...

  • Hermes (C)

    Es gelingt ihm, die Uhrwerkpuppe, die ihn...

  • Die Münze (B)

    Zweifelst du, Leser von Büchern,...

  • Fontana tiburtina (B)

    Dein Wasservorhang, Neptunus,...

  • Die Staubwolke (B)

    Die Staubwolke, die dort am...

  • Die Sibylle (C)

    Nur in den ersten Nächten des...

  • Neros Frosch (F/G)

    Heute geleitet zwar die...

  • Der Fisch und der versunkene Poseidon (B)

    Die Fischhändlerin leert den...

  • Der Tod in Blumen (C/D)

    Der Sturm reisst die Blüten, die schon...

  • Die Heilung (C/D)

    „Glaubst du, dass ich, weil ich...

  • Das Atelier oder das Himmlische Jerusalem (C/D)

    Die Cherubim verriegeln die...

  • Das Glashaus (C/D)

    Die Engel öffnen zwar täglich...

  • Der Fischteich (C/D)

    Es genügt, dass ein Wagen beim...

  • Hermes (D)

    Sie mitzunehmen im Wagen, ist das...

  • Der Fisch und der versunkene Poseidon (C)

    Die Fischhändlerin leert den...

  • Fontana tiburtina (C/D)

    Dein Wasservorhang, Neptunus, verbirgt...

  • Die Münze (C)

    Zweifelst du, Leser von Büchern,...

  • Die Staubwolke (C/D)

    Werfen die persischen Reiter dort...

  • Die Sibylle (D)

    Nur in den ersten Nächten des...

  • Der Kardinal (E)

    Seine Robe rollt, wenn er im Park...

  • Requiem für R. Sch., der, aufgegriffen an der Autobahn, durch das eigene Messer umkam. (D)

    Dass du nicht mit den anderen...

  • Der Fisch und der versunkene Poseidon (D)

    Die Fischhändlerin leert den...

  • Die Dryade (E)

    Mit ihren Aesten greift die...

  • Flieder (F)

    Der Flieder dringt mit weisser...

  • Ara illuminata (D)

    (Wachtraum eines Schülers vor dem von...

  • Antonius und der Satyr / Dialog (C)

    Satyr, bricht aus dem Gehölz: Wo...

  • Fontana tiburtina (E)

    Dein Wasservorhang, Neptunus,...

  • Orpheus im Hafen (D)

    Hier ist nichts, was man...

  • Die Engelsburg: Kaiser Hadrian spricht (E)

    Als ich die Augen auftat in der...

  • Garten und Strand (D)

    Der Lampion treibt im Gelächter auf den...

Bereich: alle edierten Texte
© Walter Morgenthaler 2016 - 2024 / 2025
Version 2 (smartphone-kompatibel)
  1. Aktuelle Seite:  
  2. Startseite
  3. Manuskripte
  4. Manuskripte 1957
Back to top