Entstanden: 16. November 1955
Blatt 06 (A-5-c_11_131.jpg)

F Im Zimmer

[ Er wühlt sich durch die Höhle, die Tapetenblumen umbleichen,

bis ihm die Dufthitze des Gartens die¿ aus den Linnen
bis ihm aus den Linnen die Dufthitze des Gartens,

schon bevor er die Früchte, die er aus dem Laub der Kleider

gepflückt hat ]

Er wühlt sich durch die Höhle, die Tapetenblumen umwelken
Er wühlt sich durch die Höhle, die Tapetenblumen umbleichen,

bis ihm die Dufthitze des Gartens
bis er, in der Dufthitze (des Gartens) aus den Linnen verdurstend,
bis er, in der↑plötzlichen

die Früchte isst, die er aus dem Laub der Kleider gepflückt hat:

ringsum sind die Blätter auf dem Boden
ringsum sind die Blätter auf dem Boden verstreut

05 und sähen eifersüchtig auf den Arm,

der den Ast an ihrer Stelle umfängt,

auf sdie
auf seine Brust, die den Stamm an ihrer Stelle bedeckt,

wenn nicht dieer Gardine Arm und Brust vor der Strassenlampe, 
wenn nicht dieer Vorhang

die mit der Windleiter immer anrennt, beschützte. 

10 Doch das Treppenhaus rächt sie,

indem es auf einmal sein rostiges Licht durchs Schlüsselloch in das

ganz vergessene Auge hereinsticht.

156. 11. 55

 

 

SYNOPSE aller Fassungen:
Infos
  • Besonderes: Verso: Typoskript↑ (Sebastian Franck, S. 41)
  • Letzter Druck: Verstreutes
  • Textart: Verse
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Zwischenfassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: A-5-c/11_016
  • Seite / Blatt: 06