Den von der Wand hängend hinabgeglittenen Schleier
reisst springend der Tänzer an sich und entblösst und
blendet sogar den Winkel mit den halbleeren Gläsern,
Haufen von Asche und Stummeln. Doch aus dem Winkel
05 und von der Wand entwendet dem welkenden Springer,
zieht ganz den schweren Schleier hinüber das kleine
hinter Gardinen eben furchtsam erdämmernde Fenster.
Morgen im Ballsall (G)
- Details
- Konvolut: Manuskripte 1954
- Besonderes: Verso: Typoskript↑ (Der Trunk), durchgestrichen
- Letzter Druck: Unpubliziert
- Textart: Verse
- Datierung: vollständig
- Fassung: Zwischenfassung
- Schreibzeug: Bleistift
- Signatur: A-5-c/08_013
- Seite / Blatt: 07

G Morgen im Ballsaal
Den von der Wand hängenden, hinabgeglittenen Schleier
reisst springend der Tänzer an sich und entblösst und
blendet(blitzend)
blendet blendend sogar den Winkel mit den halbleeren Gläsern,
Haufen von Asche und Stummeln. Doch aus dem Winkel
05 und von der Wand entwendet dem welkenden Springer,
zieht ganz den schweren Schleier hinüber das kleine
hinter Gardinen eben furchtsam erdämmernde Fenster.
8.6.54
Inhalt: 205 Manuskripte und 25 Typoskripte zu 33 Gedichten (3 Endfassungen)
Datierung: 1.1.1954 – 27.12.1954
Textträger: 271 Einzelblätter (A4-Format)
Umfang: 36 Dossiers, 270 beschriebene Seiten
Publikation: Die verwandelten Schiffe (15 Gedichte), Verstreutes (3 Gedichte)
Signatur: A-5-c/08 (Schachtel 35)
Herkunft: Mappe EG 54 I, EG 54 II
Wiedergabe: Edierte Texte, Abbildungen, Umschriften