Entstanden: 07. März 1954
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 Giorgio Orelli

A Andante für Egeria

Doch heute, ohne Begehren, dich tragend (habend)

wie eine Ikone in meiner Brieftasche,

folge ich mit unglaublichem Gefallen

der grünen Querbahn eines Sterns Sternbahn

05 des Bandes,

das die Hand eines Knaben hinausschoss die Hand eines Knaben,:

der fest sitzt er auf halber Höhe Märchenbaums (?)

Höhe des Märchenbaums, zufrieden und bleibt dort begnügt¿

halber Höhe und bleibt dort

zufrieden. Die rosige Luft

10 die sich sammelt in seinem Hemd,

der Abend hat sie mählich, allmählich

hingegossen über die Gänze des Hügels.

Kräht ein Truthahn seine Korallen, der Rauch
Kräht ein Tr(König)
scheint davon zu
scheint davon¿ zu zittern auf den Dächern. Nonnen, ausgegangen

15 ohne die Zöglinge, stehn

übereinFels
auf einem Hhang wie Ziegen: verlorne Gesichter

gebeugt über verlorene Blumen.

7.3.54

 

SYNOPSE aller Fassungen:
Infos
  • Besonderes: arR oben: Giorgio Orelli; es handelt sich um die Übersetzung eines Gedichts von Giorgio Orelli; keine Notizbuch-Fassung
    Verso: Typoskript-Durchschlag (Ansatz zu Der Trunk)
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Erste Fassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: A-5-c/08_012
  • Seite / Blatt: 01