Entstanden: 12. September 1953
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C Hinter dem Hafen

Hinter dem Hafen

heb ich am Schatzhaus des Königs

den einen Stein aus der Mauer,

dass ich trage vom Gold

und schaffe

05 einen vollen Scheffel

nächtlicherweile hinweg,

und füge den Stein zurück in die Mauer.

Und immer am Morgen

tritt durch die Tür, die unverletzte, der König

10 und findet gemindert sein Gold,

weil er nicht weiss,

dass ich allnächtlich

hebe heimlich den Stein,

den einen Stein aus der Mauer,

15 und trage vom Gold

einen vollen Scheffel hinweg.

Und wenn er einmal entdeckte

den herausgebrochenen Stein,

wenn er mich fände und fasste,

20 ich weiss, ich stürbe am Kreuz. //

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C Hinterm Hafen  2

Aber schon ist wieder Abend,

wohlan, ich hebe von neuem

den einen Stein aus der Mauer,

dass ich trage vom Gold

einen neuen Scheffel hinweg

aus dem Schatzhaus des Königs

heimlich hinter dem Hafen.

12.9.53

SYNOPSE aller Fassungen:
Infos
  • Besonderes: Verso: Typoskript (Sebastian Franck. S. 59, 60)
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Zwischenfassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: A-5-c/05_031
  • Seite / Blatt: 04, 05