Entstanden: 18. Juni 1953

Kränze der Pilger in den Kronen der Bäume
künden der beiden Greise späte Verwandlung, 
als sie vor der Stufe des Hauses Vergangnes bedachten: 
wie die Fremdlinge, dankbar für Schatten und Trank, 
05 schufen um in Marmor vor Jahren die Hütte, 
spät jetzt vollendeten sie das Geschenk und beiden 
liessen zugleich sie die Beine verwachsen in Wurzeln, 
beiden in Äste die Arme, und den Geruch 
für die Düfte des Gartens in atmende Blätter, 
10 Schatten zu geben den Pilgern wie jemals für immer, 
dort wo der beiden Greise späte Verwandlung, 
– als sie vor dem Haus das Vergangne bedachten – 
künden die Kränze herab aus den Kronen der Bäume.

SYNOPSE aller Fassungen:
Infos
  • Details: V. 03 Am Zeilenbeginn getilgter Gedankenstrich (vgl. V. 12)
  • Besonderes: Wohl versehentlich als "C" bezeichnet
    Verso: Typoskript (Pfauenlied), durchgestrichen
  • Letzter Druck: Unpubliziert
  • Textart: Verse
  • Datierung: vollständig
  • Fassung: Zwischenfassung
  • Schreibzeug: Bleistift
  • Signatur: A-5-c/05_015
  • Seite / Blatt: 04