Der schwarze Eingang der Grotte lockte die Mädchen nach dem nächtlichen Weg durch den Garten. Aber trotz dem Dunkel, das die Büsche herabschüttelten überall, fürchteten sie sich jetzt, einzutauchen in das hohe, grenzenlose Gewölbe. – Als sie sich darin eine Weile vorwärtsgetastet hatten, standen sie auf einmal vor der Wand; und der Mond, der nach langem wieder hervorkam, schien hell herein auf den hohlen Mund, auf die Ränder der grundlosen Augen, auf die weh-starren Wangen der Maske, die riesig da hing.
Die Maske (A)
- Details
- Konvolut: Manuskripte 1953
- Besonderes: Verso: Typoskript↑ (Pan und Selene), durchgestrichen
- Letzter Druck: Unpubliziert
- Textart: Prosagedicht
- Datierung: vollständig
- Fassung: Zwischenfassung
- Schreibzeug: Bleistift
- Signatur: A-5-c/05_007
- Seite / Blatt: 01

A Die Maske
Der schwarze Eingang der Grotte lockte die Mädchen nach dem nächtlichen
Weg durch den Garten. Aber
Weg durch den Garten. Und trotz dem Dunkel, das die Büsche herabschüttelten
überall, fürchteten sie sich jetzt, einzutauchen in das hohe, grenzenlose
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Gewölbe. – AberaAls sie sich eine Weile darin vorwärtsgetastet hatten,
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standen sie vor der Wand,; wo der Mond, der nach langem wieder hervorkam,
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schien hell schien auf den runden Mund, auf die Ränder der grundlosen Augen,
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da herab hing.
8.5.53
Inhalt: 237 Manuskripte zu 44 Gedichten (2 Endfassungen)
Datierung: 30.41953 – 7.12.1953
Textträger: 222 Einzelblätter (A4-Format), meist Typoskript-Makulatur; Bleistift
Umfang: 44 Dossiers, 225 beschriebene Seiten
Publikation: Die verwandelten Schiffe (13 Gedichte), Verstreutes (1 Gedicht)
Signatur: A-5-c/05 (Schachtel 35)
Herkunft: Nr. 1-23: beige Mappe EG 53 I; Nr. 24-44: grüne Mappe EG 53 II
Wiedergabe: Edierte Texte, Abbildungen, Umschriften